#cachingwalden – Ausrüstung

Auf meiner Tour durch Deutschland war ich ja sehr gut bepackt.
200 Hefte, 900 Trackables, diverse Klamotten und Ausrüstung für unterwegs – da kommt schon einiges zusammen. Zum Glück wurde das ganze von einigen namhaften Herstellern unterstützt.

Mein Material und dessen Eignung möchte ich euch nun hier vorstellen.

Am augenfälligsten war sicher mein Journey Trailer Anhänger. Dieser ist ein einspuriger Anhänger der Firma Topeak, dazu kam das Drybag.
Der Aufbau ging sehr schnell von statten und auch die Kopplung mit dem Fahrrad war sehr einfach und umkompliziert. Nach einer ersten vollbepackten Probefahrt war auch klar, dass ich mich etwas anders damit bewegen muss. Wichtig ist, die Kurven in einem größeren Kreis zu fahren und den ganzen Zug weitestgehend gerade zu halten. Insgesamt hat mir der Anhänger enorm gute Dienste erwiesen. Das Gewicht der zahlreichen mitgeführten WALDEN Hefte lag so ziemlich tief und lies sich mit dem Anhänger sehr gut bewältigen. Definitiv eine Empfehlung! Ich werde den Anhänger garantiert auch für weitere Touren verwenden.

Mein restliches Material verstaute ich in diversen Taschen von Ortlieb. Dabei hatte ich zwei große Hinterradtaschen „BACK-ROLLER PLUS„, eine Lenkertasche „Ultimate6 Plus“ und eine kleine Tasche an der Sattelstange, die „Saddle-Bag High Visibility„. Mehr als genug Platz also für alle meine Dinge. In der kleinen Sattelstangentasche verstaute ich Fahrradzubehör wie Schläuche, Öl und Werkzeug, um es schnell griffbereit zu haben. Vorne am Lenker hatte ich meine Trinkflasche, mein Handy, Powerbank, Brieftasche, Stift, … diversen Kleinkram halt, den man ständig braucht. An den Seiten schließlich links Zelt, Schlafsack und Isomatte und rechts meine Klamotten, Ersatzschuhe und die Zahnbürste. So war alles gut verteilt und jederzeit schnell greifbar. Da meine Tour einige Regentage umfasste, kann ich nun mit gutem Gewissen sagen: sämtliche Taschen halten ihr Versprechen und sind wasserdicht!

Am Fahrrad selber nahm ich Dank des Materials von Ergon-Bike auch noch einige Modifikationen vor. Ich konnte den Sattel SFC3 Fitness Serie sowie die Griffe GC1 BioKorg verwenden und bin damit mehr als zufrieden. Die Korkgriffe habe ich seitdem nicht mehr gewechselt, sie sind sehr angenehm, besonders bei längeren Touren.
Eines der wichtigsten Teile am Rad war (und ist) der USB-Lader Plug III, den ich mit dem Nabendynamo gekoppelt habe. Über diesen konnte ich mein Smartphone bzw. die Powerbank laden. Bis ich die beste Variante heraus gefunden hatte, vergingen allerdings ein paar Tage. Ich stelle fest: wenn ich mehrere Apps wie Navi, Musik, Geocaching sowie Trackaufzeichnung anhabe, dann genügt die Ladeleistung für das Handy nicht. Lasse ich keine Apps laufen, dann lädt das Handy ca. 1% pro gefahrenem Kilometer. Allerdings nur, wenn ich eine Geschwindigkeit größer als 13 km/h fahre. Nicht auf jedem Streckenabschnitt war mir dies möglich. Sinnvoller war es, die Powerbank darüber zu laden. Die verbraucht ja während des Ladens keinen Strom für irgendwelche Apps.
Über dieses Tool jedenfalls habe ich mich sehr gefreut. Es machte mich unabhängig von Sonne und Steckdosen, zumindest weitestgehend.

Die Firma Vaude stattete mich aus mit einer Regenjacke „Men’s Croz 3L Jacket II“ (sehr oft im Einsatz, hält Regen ziemlich lange ab), einer Regenhose „Men’s Fluid Full-zip Pants II“ (sehr oft im Einsatz, hält Regen ziemlich lange ab), Gamaschen „Bike Gaiter short“ (sehr oft im Einsatz, halten Regen ziemlich lange ab, wenn man sie richtig verschließt), einem Rucksack „Bike Alpin 30+5„(dauerhaft im Einsatz, mit Schutzponcho dauerhaft trocken) und Radfahrsandalen „Saranda TR“ (nicht wasserdicht aber bequem). Weiterhin konnte ich noch die Luftmatratze „Norrsken“ nutzen, die ein sehr kleines Packmaß aber sehr hohe Bequemlichkeit hat. Die kommt ab sofort immer mit! Auch der Rucksack ist zu einem ständigen Begleiter geworden und die Regensachen sind im verregneten Hannover auch häufig im Einsatz.

Mein Nachtlager wurde gepimpt durch ein geniales Zelt von Nordisk, dem Telemark 2 ULW. Gerade mal 880 g schwer und mit sehr kleinem Packmaß ausgestattet passt es in jede Ausrüstung. Zwar hatte ich in der ersten Nacht etwas zu kämpfen mit dem Aufbau (was aber eher an der späten Stunde, am Regen und am Wind lag) aber als es dann stand, hatte ich eine gemütliche Unterkunft. Bei meinem Zwischenstopp in der Heimat übte ich den Aufbau noch mal im Garten und dann war der erste Frust verflogen. Ich hatte das Zelt ursprünglich auf links gedreht, daher war das im Grunde sich selbsterklärende Verfahren etwas beeinträchtigt. Letztendlich ist das Zelt in nur 3 min. aufgebaut und somit sehr leicht zu handhaben. Das es dicht ist, konnte ich dann in einer Gewitternacht bei Eisenach prüfen. Test bestanden! Wirklich ein sehr cooles Teil!

Zum Glück nur einmal im Einsatz war das gestellte Multitool „Signal“ von Leatherman. Damit konnte ich einmal eine herausgedrehte Achse am Fahrrad wieder fixieren. Das ging damit jedoch sehr gut. Das Tool ist handlich und umfasst sämtliche Funktionen, die man sich von einem Multitool wünscht. Das hätte ich gerne behalten, leider war es nur eine Leihgabe.

Ebenso ausgeliehen wurde das Garmin Oregon 650. Mit dem Vorgängermodell Oregon 300 war und bin ich nach wie vor zum Geocachen unterwegs. Die Handhabung war daher weitestgehend bekannt. Im direkten Vergleich mit dem alten Modell fällt sofort die bessere Displaylesbarkeit auf sowie einige erweiterte Funktionen wie z.B. die Kamera und die WLAN Schnittstelle. Ich konnte Caches dadurch unmittelbar aufs Gerät laden. Die Akkus halten lange (länger als mein iPhone) und dem Gerät macht Regen nichts aus. Allerdings muss ich sagen, hat sich das Thema GPS-Gerät für mich weitestgehend erledigt. Durch die immer besser werdenden Navigations- und Geocaching Apps sowie die mittlerweile vergleichbar gute Genauigkeit des GPS-Empfangs sehe ich nur noch wenig Sinn in der Nutzung zweier Geräte parallel. Vermutlich würde ich in eine nicht ganz so infrastrukturierte Gegend doch eher ein GPS mitnehmen (und dann gerne das getestete Modell) aber in Deutschland und anderen westlichen Ländern sehe ich dazu keine Veranlassung mehr.

Ein auch sehr wichtiges Thema unterwegs ist natürlich die Verpflegung. Die Firma Primus stellt mir Camping Kochgeschirr zur Verfügung. Zunächst dachte ich, es sei ein Komplett-Set mit Kocher usw. (die Packung suggerierte dies) aber das war ein Trugschluss. Nach einem Upgrade im örtlichen Outdoorladen konnte ich dann aber tatsächlich unterwegs kochen und tat dies auch regelmäßig. Fazit: vom Teller konnte ich gut essen, das Besteck hatte Handschmeichlerqualitäten und alles ist stabil genug für unterwegs und dabei trotzdem leicht. Lecker!

Insgesamt war ich wirklich top ausgestattet. Ich bedanke mich bei allen Firmen für den Support! Gerne werde ich die Sachen weiter nutzen und sie in weit entlegene Gegenden tragen. Ihr dürft gespannt bleiben!

#cachingwalden – Tag 15 (Finale)

Start um 7:30 auf dem Heuboden.

Der letzte Tag. Heute begleitet mich Simon, ein Fotograf aus München. Wir treffen uns in einem Lokal in der Nähe und besprechen den Tag bei gutem Kaffee und einem mega Käsebrot!

Meine erste Station ist ganz in der Nähe. Bevor wir da ankommen, passieren wir einen Baggersee, der mich zum Baden einlädt. Das werden sicher tolle Bilder!

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#cachingwalden – Tag 14

Ich starte um 8 Uhr am Campingplatz mit einer Dusche. Das Wetter ist heute großartig. Ich fahre an der Iller entlang, die sehr voll und braun ist. Ich habe wohl ein gutes Timing, wenige Tage vorher waren die Radwege nicht befahrbar.

Durch die Nachtfahrt ist die Tagesstrecke heute um 25 Kilometer reduziert, ich habe also viel Zeit und gönne mir eine ausgedehnte Mittagspause vor einem Supermarkt.

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#cachingwalden – Tag 13

Start um 7:30 Uhr in Dinkelsbühl

Erneut startet der Tag mit Regen. Erneut macht es mir nichts aus. Ich fahre am Fluss entlang, es ist wirklich eine schöne Strecke. Irgendwann hört es tatsächlich auf zu regnen. Ich finde eine schöne Holzbrücke mit sehr klarem Wasser darunter. Ich entscheide, da hinein zu springen! Das war schön! Herrlich kalt. Kann man hier sehen: Video

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#cachingwalden – Tag 12

Start um 9:00 Uhr.

Auch der heutige Tag startet mit Regen. Zum Glück konnte ich im Hotel alles trocknen und starte mit trockenen Klamotten. Ein gutes Gefühl.

Meine Fahrt geht heute entlang der Gaubahn, einer ehemaligen Bahnstrecke. Es lässt sich angenehm fahren. Keine besonderen Vorkommnisse. Nur Regen, Regen, Regen.

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#cachingwalden – Tag 11

Start um 09:00 nach einem super Frühstück.

Der Tag besticht durch Regen. Es regnet. Erwähnte ich schon den Regen?

Dennoch ist die Fahrt am Main entlang sehr schön. Unterwegs gibt es Pflaumen und Brombeeren, zudem eine Pause bei einem Cacher mit gutem Kaffee und Brotzeit!

Mit einer Fähre überquere ich den Fluss, muss mir dabei finanziell aushelfen lasse, da ich bargeldlos reise. Das erste Mal eine Problem auf der Tour. Aber ein lösbares.

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#cachingwalden – Tag 10

Start um 7:00 Uhr mit einem tollen Frühstück bei Sabine in der Bäckerei!

Heute habe ich eine ziemlich kurze Etappe nach Schweinfurt. Es ist regnerisch und windig aber trotzdem macht das Fahren richtig Laune!

Ich kann unterwegs einige tolle Caches finden!

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#cachingwalden – Tag 9

Start um 07:30 Uhr!

Mit einem Kaffee vom Gaskocher und einem erfrischenden Morgen starten wir in den Tag. De Fotograf Franz ist immer noch bei mir, wir wollen eine Cachesuche dokumentieren. Ich suche einen schönen T5 Cache in einem nah gelegenen Teich raus. Statt aufwendiger Ausrüstung nutze ich meine Wasserliebe und gehe fix so zum Cache. Erfrischend!

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#cachingwalden – Tag 8

Start um 7:00 Uhr in Göttingen

Ich habe zunächst eine tolle Fahrt Richtung Eisenach. Es wird deutlich hügeliger, was anstrengend ist.

Zwischendurch passiere ich die ehemalige innerdeutsche Grenze und verweile dort etwas. Ist schon seltsam – hätte es die Wiedervereinigung nicht gegeben, wäre meine Tour deutlich kürzer gewesen, denn ich bin in der DDR geboren.

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