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  • Busrundtour zu den ersten Caches aus dem Jahr 2000
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Heimreise

Letzter Abschnitt im Tagebuch: Tag 9 und 10 standen ganz im Sinne der Heimreise. Unten stehend könnt Ihr Lesen, wie es uns dabei gegangen ist.

Mittwoch, 18.05.2016

Nach 18 Stunden Busfahrt erreichten wir gegen 9:00 Uhr morgens den Flughafen GRU von Sao Paulo, nachdem sich unsere Busfahrer durch den Stau der Millionenstadt gekämpft hatten. Die Autobahnen waren voll, holprig und ziemlich dreckig. Gut war, dass wir noch vor den Toren Sao Paulos eine Pause gemacht hatten. Zeit zum frischmachen und frühstücken – natürlich hoben wir den Tradi „Chucky …“ auf der Autobahnraststätte, da er nur 60m vom Bus entfernt lag.

Die Wartezeit bis zur Kofferaufgabe nutzen einige zum Frischmachen und Umziehen. Rene platzierte sogar noch eine Ersatzdose für den Tradi „Argentina & Brasil“ vor dem Terminal – diesen hatten wir nach unserer Ankunft nicht gefunden. Somit war dies auch unser letzter Fund in Südamerika bei dieser Reise.

Nachdem wir unser Gepäck aufgegeben hatten, gönnten wir uns einen McFlurry – die Auswahl war viel größer als bei uns zu hause. Danach zur Sicherheitskontrolle und ein bischen Shoppen im Duty Free. Neben unserem Abfluggate lockte uns ein Starbucks mit seinem Kaffeeduft magisch an – es sollte der letzte südamerikanisch Kaffee vor dem Abflug werden. Für die Kaffeetassen-Sammlung kaufte ich noch eine Sao Paulo-Tasse als Souvenir.

Draußen regnete es mittlerweile recht stark – das machte den Abschied von Brasilien etwas leichter. Gerne wären wir länger geblieben und hätten noch mehr erkundet!

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Im ausgebuchten Flieger bekam Janina über den Wolken als erste ihr Essen – glutenfrei mit einem leckeren Steak. Bye bye Braslilen, leider haben wir Rio de Janeiro nicht mehr aus dem Flieger sehen können – zu viele Wolken. Der Flug war komplett ausgebucht und es herrschte die ganze Zeit eine Unruhe im Flieger – die Leute liefen dauernd umher. Schlafen war somit nur kurz möglich. Und wir haben auch nicht verstanden, warum es mitten im Flug, als die meisten Passagiere geschlafen haben, einen Getränke-Service geben musste – alle waren wieder hellwach. Danke für die Drinks, aber wir hätten lieber weitergeschlafen …

 

 

Donnerstag, 19.05.2016

Früh morgens setze die Maschine sicher und pünktlich in Madrid auf. Die Zeit zum Umsteigen hat sogar für das letzte unserer Events ausgereicht – Daniel reichte das Logbuch herum und war sogar kurz außerhalb der Sicherheitszone um den spanischen Geocachern die Logmöglichkeit zu bieten. Leider kam niemand um 05:30 Uhr morgens zum Flughafen.

Vom Flug nach Frankfurt habe ich nichts mitbekommen – ich habe die 2 ½ Stunden geschlafen. Am Gepäckband in Frankfurt gab es dann das große Abschiednehmen. Es war so ein tolles Team, wir hatten eine großartige Zeit zusammen! So viele nette Cacher und Gleichgesinnte im brasilianischen Regenwald … alle samt abenteuerlustige Affen, so wie wir!

Mit der Bahn ging es die letzte Etappe nach hause … schon im Zug kamen uns die Gedanken: Wohin geht die nächste Reise?

Danke für dieses schöne Abenteuer … wir waren beim letzten A.P.E. Cache der Welt!

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Mit diesen Worten endet dann auch das Tagebuch von Cabo da Roca alias Martin zu unserer Reise zum letzten A.P.E.-Cache der Welt. Einig ist sich die Gruppe sicher in Ihrer Empfehlung: MACHEN!!!!

Dritter Länderpunkt der Reise: Paraguay – Tag 8

Am 8. Tag ging es für uns weiter zum 3. Länderpunkt der Reise (wenn man Deutschland nicht mitzählt…). Paraguay war eine (Kurz-)Reise wert und hier merkte man besonders, wie gut es ist, in einer Gruppe zu reisen! Aber lest selbst:

 

 
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Dienstag, 17.05.2016

Unser Reisebus holte uns gegen 9:30 Uhr am Hotel ab, alle Koffer für den Heimweg wurden verstaut. Auf nach Paraguay, dort liegt ein Tradi und wir veranstalten noch das Event „Meet & Greet in Paraguay“. Uns wurde geraten, so wenig Wertgegenstände und Bargeld wie möglich mitzunehmen – Paraguay ist nicht als das sicherste Land bekannt. Ein mulmiges Gefühl machte sich breit …

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Kurz vor der Grenzbrücke stiegen wir vom Reisebus um in den lokalen Stadtbus – wir fuhren über die Grenze, ohne Visa und Passkontrolle. Da standen wir auf einmal in Cuidad del Este, mitten im Getummel zwischen Ramschständen und kleinen Elektronikgeschäften, das ist Paraguay, also ein kleiner Teil davon.

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Als Gruppe fühlten wir uns besser und gingen gemeinsam die letzten 300m durch die Gassen bis zum Cache. Vor Ort konnte sich der Petling nicht lange verstecken und wir hatten somit den ersehnten dritten Länderpunkt in Südamerika. Für mich war es Cachefund Nummer 3333 – ich taufte ihn zu diesen Ehren auf „Der schönste Petli20160517_100859ng Paraguays“. Die einheimischen Muggel interessierten sich irgendwie gar nicht für unser Treiben. Noch fix ein Logfoto, dann ging es geschlossen zum Ort des Events – leider kamen dieses Mal keine anderen Cacher. Wir signierten und stempelten Bernhardts Logbuch – für einige gab es spontan ein kühles Budweiser aus der 1-Liter Flasche, prost!

 

Den Rückweg gingen wir zu Fuß über die Brücke. Auf einem der Pfeiler war sogar Platz für ein schönes Gruppenfoto mit Weitsicht im Hintergrund auf Brasilien links und Paraguay rechts des Rio Parana. Auch bei der Rückkehr nach Brasilien wurden wir wieder nicht kontrolliert.20160517_104733

Spontan hatte Daniel am Tag zuvor vorgeschlagen, den großen Itaipu Staudamm nach unserem Paraguay-Ausflug zu besichtigen. Wir buchten die Panoramatour. Nach einem kurzen portugiesischen Informationsfilm im Auditorium fuhren wir circa 1,5h mit dem Panoramabus. Sehr beeindruckend, der zweitgrößte Staudamm der Welt mit den weltweit größten Generatoren. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von Brasilien und Paraguay – dort wird der Strom für die gesamte Region und teilweise auch Rio de Janeiro und Sao Paulo, erzeugt. (80% des Energiebedarfs von Paraguay, 15% von Brasilien). Wir konnten den 8km langen Damm gut von den drei Fotopunkten sehen. Auch das spektakuläre und wohl sehr seltene Ablassen von Wasser aufgrund von Wasserüberschuss im Reservoir konnten wir bestaunen. Beeindruckend, was hier geschaffen wurde!

IMG_1255Nach der Panoramatour fuhren wir mit unserem Bus los ins über 800km Luftlinie entfernte Sao Paulo – das sind über 1000km Fahrstrecke … gute Nacht!

Argentinien! – Tag 7

Heute sollten es schon wieder die Wasserfälle sein. Nur dieses Mal von argentinischer Seite aus. Ist das anders? JAAAAA! Es war unbeschreiblich und ein absolutes Highlight dieser Reise. Lest selbst:

 

Montag, 16.05.2016IMG_1169

Um 8:00 Uhr fuhren wir mit den zwei Kleinbussen vom Hotel in Richtung Argentinische Grenze. Bei einem kurzen Stopp am Supermarkt konnten wir uns nochmal mit Getränken und Snacks für den Tag versorgen. Am Grenzübergang übernahmen die beiden Fahrer alle Formalitäten mit unseren Reisepässen und wir konnten nach einiger Wartezeit nach Agentinnen einreisen. 

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Nach knapp 15km waren wir am „Parque Nacional Iguazu“. Schon am Anfang des Pfades begrüßten uns die Nasenbären – wir haben viele von ihnen immer mal wieder im Park gesehen, meist bei den Snack-Shops und Picknickplätzen. Sehr frech die Dinger, auch hier in Argentinien.

 

Der erste Tradi wurde fix gefunden – juchu: der Argentinien-Punkt. Dann fuhren wir mit der Schmalspur-Parkbahn bis zum ersten Bahnhof. Von hier aus konnten wir zwei Rundwanderwege begehen, den blauen „Lower Trail“ und den roten „Upper Trail“. In einer kleinen Gruppe entschieden wir und zuerst für den unteren Weg, da auf diesem ein deaktivierter Tradi liegen sollte – eine Ersatzdose hatten wir schon parat. Aber wir waren nicht die einzigen mit dieser Idee – eine andere Gruppe von uns war schneller und hatte bereit eine neue Dose platziert.

Die Wege im Park bestanden meist aus Gitterrosten mit Geländern und führten quer durch den Dschungel, vorbei ein kleinen Wasserfällen und Aussichtspunkten mit beeindruckenden Ausblicken. Wir haben viele Fotos geschossen, wie auch an den Tagen zuvor. Am tiefsten Punkt des Weges konnten wir mit einem Boot über recht ruhiges Wasser des Rio Iguacu zur Insel „Isla San Martin“ übersetzen.

Als wir i20160516_124944m Boot saßen, setzte sich plötzlich ein Geocacher-Pärchen zu uns – gut zu erkennen an den TBs auf ihren T-Shirts. Wir kamen schnell mit den beiden ins Gespräch – sie waren auch Deutsche. Angekommen auf der Insel schlossen sich die beiden uns für eine Weile an und wir tauschten uns aus. Sie waren auch im Intervales Park am A.P.E. Cache, einige Tage vor uns. Der Pfad führte uns zu mehreren Aussichtspunkten und direkt neben den tosenden Wasserfall „Salto San Martin“. Die Wassermassen rauschten nur wenige Meter entfernt an uns vorbei – laut und mit hoher Gischt. Sehr beeindruckend, die Wasserfälle von unten und aus der Nähe zu sehen, und sie zu spüren.

Der Rote Weg führte uns dann oberhalb der Fälle entlang der Wasserkante. Wieder ein neuer Blickwinkel auf das tosende Wasser m10it vielen Aussichtspunkten – natürlich haben wir den dort versteckten Tradi auch geloggt. Auf einmal hörte ich die anderen hinter mir „Affe, Affe!“ rufen. Und da kam das Äffchen, sehr fix auf dem Geländerhandlauf in unsere Richtung. Mit dem Handy konnte ich zum Glück noch drei Fotos schießen, dann war er auch schon an uns vorbei. Wow, so nahe war er! 

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Am Ende des Roten Weges gönnten wir uns einen Kaffee an der Bahnstation und verkürzten somit die Wartezeit. Auch hier wuselten wieder viele Nasenbären um uns herum. Chris konnte sein Subway-Baguette nicht wirklich in Ruhe essen.

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Wir nahmen die nächste Bahn um weiter zur zweiten Station zu fahren. Dort sollte um 16:00 Uhr unser Event „Meet & Greet in Argentina“ stattfinden. Die meisten unserer Gruppe waren schon dort und machten Pause beim Snack-Shop, unter stetiger Beobachtung der Nasenbären natürlich.

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Wir nutzen die verbleibende Zeit noch um den knapp 1,5km langen Weg über die Stege zum „Devils Throat“ zu gehen. Die Stege führten und über das flache Wasser des Rio Iguacu oberhalb der Fälle bis zu Kante.

Ein imposanter Blick, so nahe an den tobenden Wassermassen, die unter uns hinabstürzten. Einmalig und atemberaubend! Hinter der Gischt konnten wir die Brasilianische Seite der Fälle sehen – dort standen wir gestern. Die Kraft des Wassers ist hiermit allen Sinnen spürbar!

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Nach vielen Fotos und Videos kehrten wir zurück zum bereits laufenden Event. Die beiden deutschen Cacher vom Vormittag hatten sich auch dazugesellt. Nach dem signieren des Logbuchs und Plausch fuhren wir alle gemeinsam mit der Parkbahn zurück zum Haupteingang. Hier konnten wir noch etwas in den Souvenirshops bummeln, bevor uns die Busse zurück zu Hotel brachten.

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Für das Abendessen trafen wir uns später in der Hotellobby und fuhren mit dem Taxi in die Stadt. Das vom Hotelpersonal empfohlene Lokal hat uns gefallen – wir haben wieder sehr lecker gegessen und den Abend genossen. Dieses Mal gab es ein gutes Steak für mich. Janina probierte eine süße Pizza, belegt mit Schokolade und Früchten – ein Des20160516_220903sert für alle. Standesgemäß bestellten wir uns natürlich Cocktails – Caipirinha und Pina Colada. Ohne wären wir nicht heim geflogen! Der freundliche Taxifahrer holte und wie besprochen auch wieder ab, aber unser Ziel sollte noch nicht das Hotel sein. In nur 1,5km Entfernung lag doch noch der Tradi „Zoo Iguacu“ – also ging es erstmal dorthin. Wir wurden vor Ort schnell fündig, unser Taxifahrer hat sich gewundert und wird es wohl bis heute nicht verstanden haben, was wir da nachts am Baum gesucht haben. Mit einem Fund mehr ging es zurück zum Hotel. Der schöne Tag ging viel zu schnell vorbei und wurde mit einem schönen Abend gebührend beendet.

Iguazu – brasilianische Seite und ein super Abendessen – Der Tag 6

Am 6. Tag kamen wir in Iguazu an, einer gar nicht so kleinen Stadt im Dreiländereck von Brasilien, Argentinien und Paraguay. Bekannt durch ihre berühmten Wasserfälle!

 

Sonntag, 15.05.0201655

Draußen ist es noch dunkel, als der Bus vor dem Hotel Nacional Inn vorfuhr.

Die Zimmer passten nicht ganz zur Buchung, so dass kurzerhand Doppelzimmer aus 3er- und 4er-Zimmer wurden. Eine sehr gute Lösung – auch wir haben ein DZ erhalten – ganz ohne Aufpreis. Vielen Dank!

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Wir trafen uns um 9 Uhr zum Frühstück und besprachen den Tagesablauf – Mittags sollte es zu den Wasserfällen gehen.

Die Zeit bis dahin nutzen wir für einen spontanen Besuch der „Jurassic World“ gegenüber des Hotels. Und dann ab in den schönen Hotelpool!

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Mit zwei kleinen Hotelbussen ging es zur brasilianische Seite der Wasserfälle. Mit den Eintrittskarten in der Hand musste wir noch etwas warten, dann brachten uns die großen offenen Busse des Nationalparks zu ersten Aussichtspunkt. Wow, da sind sie, die größten Wasserfälle der Welt. Sie sind der Breite nach die größten Wasserfälle der Welt – die Victoriafälle sind höher, aber schmaler.

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Auf unserer Wanderung entlang des Weges oberhalb der Schlucht waren ständig Nasenbären um uns herum. Überall schnüffelten die frechen Dinger an unseren Beinen und wollten Essen aus unseren Taschen. Janina kann davon eine eigene Geschichte erzählen: Die Geschichte vom diebischen Nasenbär, der fast den Reisepass geklaut hätte. 

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Über uns in den Bäumen hielt sich eine kleine Horde Affen auf – manchmal konnte man sie erblicken und auch Fotos machen. Schnell und frech waren sie – ihre Obstabfälle haben sie auf uns geworfen. An den beeindruckenden Wasserfällen konnten wir die Infos für den ersten Earthcache hier zusammentragen und auch einen Tradi finden – hier lagen sage und schreibe vier Dosen im Versteck.

Im Souvenirshop haben wir noch Ansichtskarten und Briefmarken gekauft – mal sehen, wann die Karten ihre Ziele erreichen werden.

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Am Abend wollten wir so richtig gut und original brasilianisch essen gehen. Die zwei Kleinbusse des Restaurants holten uns direkt vom Hotel ab und brachten uns zur „Churrascaria Palazzo Grill“.

Uns erwartete ein riesiges Buffet. Die Kellner kamen mit vielen verschieden Fleischspießen zu den Taischen und schnitten das frisch gegrillte Fleisch einfach auf unsere Teller.

Es war sehr lecker und ein toller Abend!

Canyon – mehr als eine Schlucht – Tag 5 der Brasilienreise

Am 5. Tag unserer Brasilienreise mussten wir uns vom Intervales Park verabschieden und traten die Reise nach Iguazu an. Hier war das Ziel die berühmten Wasserfälle. Für die Fahrt stand noch der Besuch eines Canyons (natürlich mit Cache) auf dem Programm. Wer denkt, wir haben jetzt eine Schlucht gesehen und sonst nur langweilig im Bus gesessen, der lese hier:

 

Samstag, 14.05.2016

Keine Tropfen von der Decke, das bedeutet gutes Wetter.IMG_0334

Um 6:00 Uhr klingelt unser Wecker, denn die Koffer wollen gepackt werden. Schnell haben wir unser Geraffel zusammengepackt und das Moskitonetz demontiert, bevor wir uns um 7:00 Uhr mit Annette, Chriss und Phillip vor den Lodges zum Cachen treffen. Ziel unserer morgendlichen Tour ist der Tradi „Wooden Chapel“ – eine Kirche im Dschungel, nicht weit entfernt vom Camp. Mit bester Laune machten wir uns auf den Weg. Die schmalen Pfade fanden wir dank der Karten auf den Garmins gut – nach knapp 20 Minuten erblickten wir die Kapelle. Janina läutete die Glocke drei Mal – jetzt sollten alle im Camp wach sein!? Wir machten Fotos und trugen uns im Logbuch ein – jetzt ab zum letzten Frühstück im Park.

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Frisch gestärkt suchten wir noch einen der letzten Caches auf unserer Liste, bevor wir zur Loge zurückkehrten. Wir hatten für uns entschieden, nur die Caches zu loggen, an denen wir selbst beim Wandern im Park vorbeigekommen sind.

Jetzt hieß es Koffertragen, denn der größere Bus konnte nicht bis zur Logde fahren. An der Rezeption nutzen die Meisten noch das WiFi während der Wartezeit bis zur Busabfahrt für E-Mails und WhatsApp. Der größere Reisbus kam pünktlich, das Gepäck wurde schnell verstaut – innen hatten wir mehr als genug Platz, so dass viele einen Doppelsitz allein nutzen konnten. Sehr angenehm, wenn man noch zwei lange Nachtfahrten vor sich hat.

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Bis zum „Pirituba Canyon“ hat der Bus knapp 2 Stunden gebraucht. Vom Parkplatz waren es noch 2,5km Fussweg und dann standen wir oben an den steilen Wänden des Canyons. Eine beeindruckende Sicht auf Sandstein-Felsformationen und den Regenwald.

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Wir haben den Tradi „Canyon 9“ gefunden und unser Earthcache-Meister Berhardt löste fleißig im Team die Fragen.

 

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Viele Fotos wurden geschossen, man kann sich nicht sattsehen. Noch ein Stück weiter entlang 455Bdes Weges kamen wir an einen zweiten Aussichtpunkt mit einem fantastischen Blick auf Brasiliens höchsten Wasserfall – zwei Greifvögel kreisten über uns und dem Canyon.

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Leider konnten wir nicht mehr zum zweiten von Daniel anvisierten Cache „Canyon 4“ fahren, das der Bus die Straße nicht passieren konnte. Also ging es weiter in Richtung Dreiländereck – nur 550km Luftlinie entfernt. Bei der Pause zum Abendessen auf einem Rasthof, peilten die beiden Busfahrer die Ankunft in Foz do Iguacu für circa 5:00 Uhr morgens an …

4. Tag der Brasilienreise im Mai 2016

Heute wollen wir Euch vom „Tag danach“ berichten. Auch nach dem Besuch des letzten A.P.E.-Caches ging die einmalige Reise mit einem Besuch einer ganz besonderen Höhle. Lest selbst!


Freitag, 13.05.2016

Es regnet immer noch …

Wie auch in den Tagen zuvor gingen wir um 8:00 Uhr zum Frühstück, die meisten der anderen waren bereits dort – auch zwei brasilianische Schulklassen. Mit der Wandergruppe vom Vortag hatten wir uns verabredet, nach dem Frühstück die restlichen zu Fuß erreichbaren Caches im Park suchen. Daraus wurde kurzerhand aber nichts, da Daniel uns indirekt fragte, ob wir mit zu einer der Höhlen gehen wollten. Es sei eine geführte Tour mit einem Guide für maximal zehn Personen – fünf könnten auch mit ihm durch die Höhle gehen. Wir überlegten kurz, sprachen mit den anderen und schlossen uns Daniel an. Also fix zur Logde, Badesachen holen und die teure Fotoausrüstung ablegen. Kurz darauf trafen wir uns alle wieder und gingen mit dem Guide zur Helmausgabe.

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Dort zeigte uns Junior, der lokale Cacher und Ranger im Park, noch einige heimische Tiere – darunter verschiedene und teils giftige Schlangen, ein Gürteltier, ein Krokodil und mehrere Spinnen. Wir erfuhren auch, wo diese Tiere im Park leben und zu finden sind. Von Tapir, Gepard und Puma konnten wir Tatzenabdrücke ansehen – live sind sie uns nicht begegnet. Eine tolle Einstimmung auf die Tour zur Höhle.

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Unser Guide André sprach so gut wie kein englisch, also verständigten wir uns großteils mit Händen und Füßen. Irgendwie erfuhren wir, dass der Fußmarsch zur Höhle 6 km betragen sollte – es ging bergauf und bergab, querdurch den Dschungel auf schmalen Pfaden. Gut, dass er eine Machetedabei hatte! Der Weg zur Höhle führte ins in Richtung Osten, über schmale Pfade, die man teilweisenicht als solche erkennen konnte. André musste seine Machete des öfteren einsetzen um uns den Weg zu bahnen.

Unterwegs passierten IMG_7616wir zwei Tradis, einer davon an einem anderen Höhleneingang. Hier lief eine andere kleine Wandergruppe unserer Reise auf uns auf. Als sie hörten, dass eine Höhlenwanderung unser Ziel sei, schlossen sie sich uns spontan an – somit waren wir ab jetzt 15 Personen.

Als wir nach circa 4km unterhalb einer imposanten und steilen Felswand standen, kam uns recht schnell die Idee, auch hier einen neuen Cache auszulegen. Daniel suchte ein passendes Versteck am Fuße der Wand, ich nahm meine Kopflampe aus der Lock&Lock-Dose, denn diese sollte als neuer Container dienen. Ein Logbuch und einen roten A.P.E.-Token für den Erstfinder haben wir mit in die Dose gepackt.

Weiter ging es bergauf in Richtung Höhle, in deren Nähe zwei weitere Tradis liegen sollten. Wir erreichten den ersten Cache oberhalb einer hohen Felswand, an deren Kante ein riesiger Baum seine Wurzeln um jedem Felsvorsprung krallte – sehr imposant! Nach dem Gruppeneintrag ins Logbuch – wir hatten vereinbart, überall mit „APE D CH 2016″ zu loggen – ging es den Pfad ein Stück zurück. 

Andrè machte uns klar, dass wir hier unsere Rucksäcke ablegen sollten. Helm auf, Kopflampe an, GoPro startklar und nichts mehr in den Taschen – so ging es zu fünft die letzten 300m zum Höhleneingang. Hier haben wir uns natürlich noc96h schnell ins Logbuch eingetragen bevor es hinein ging. Ich hatte zum Glück meine Trekking-Sandalen dabei und musste somit nicht in Wanderschuhen in die Höhle – ein großer Vorteil, denn es wurde nass, sehr nass – der Bach fließt ja durch die Höhle. Die 500m (geschätzt) durch die Höhle waren ein unglaublich tolles Erlebnis! Wir sind circa eine Stunde durch die Höhle geklettert – mal aufrecht gehend, mal flach entlang der schrägen Wände und mal bis zum Bauch im Wasser oder auch auf allen Vieren. Wahnsinn, einfach toll und schwer zu beschreiben. Andre zeigte uns kleine Krebse, Spinnen (giftige und harmlos4e) und mehrere Frösche. An einer Stelle, an der die Höhle innen bestimmt 15m hoch war, sollten wir alle unsere Lampen ausschalten – Schwarz, Stille – mehr Dunkelheit geht nicht! Kurz vor dem Höhlenausgang mussten wir dann noch einen kleinen Wasserfall hinaufklettern – einmalig!

Zurück bei den Wartenden kamen wir aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Zum Glück hatten wir ein paar Wechselklamotten mitgenommen – erst mal raus aus den nassen Sachen. Philipp war der einzige der Wartenden, der auch gern in die Höhle wollte – Andre hat ihn also nochmal einzeln durchgeführt. Die anderen sind zeitgleich zurück zum Camp aufgebrochen.

Daniel, Janina und ich haben in der Zeit bei den Rucksäcken gewartet und uns mit Bananen, Mango und Peanutbutter-Leckerlies gestärkt. Als wir die Machete bei Andre´s Sachen erblickten, konnten wir nicht anders: einmal im Leben mit einer Machete im Dschungel Bambus schlagen – wieder kann ich etwas von meiner „once in a lifetime“-Liste streichen.

Den Rückweg traten wir zu fünft an – dieses Mal entlang der Forststraße. Etwas länger als der Hinweg, dafür aber nicht so viel bergauf und bergab auf schmalen Pfaden – sehr angenehm. Ein Tradi lag sogar noch auf dem Heimweg. Zurück im Camp haben wir die Helme abgegeben und unseren Guide bezahlt – 200 Real inkl. Trinkgeld für alle gemeinsam. Umgerechnet sind das keine 70 Euro für einen Tag Spaß im Dschungel!

Janina und ich haben uns im Zimmer kurz frisch gemacht und entschieden, vor dem Duschen noch fix die verbliebenen Caches im Zentrum des Camps zu suchen – nach einer guten Stunde bei stärker werdendem Regen hatten wir einen Earthcache, drei Tradis und ein Multi-Final erfolgreich geloggt. Die Dusche vor dem Abendessen tat so gut! In frischen Sachen ging es zum letzten Abendessen. Es schmeckte wieder vorzüglich. Schön ist, wenn man abends die Erlebnisse des Tages der anderen Cacher hört – so macht Urlaub Spaß! Anschließend haben wir noch im Gemeinschaftsraum zusammengesessen, erfrischende Getränke genossen, über gute und schlechte Caches philosophiert … den Abend also fröhlich ausklingen lassen.

 

Brasilien Mai 2016 – Tag 3 – DER A.P.E.-Tag!

Heute kommt der Bericht zu unserem dritten Tag der Brasilienreise im Mai 2016. Am dritten Tag war es dann soweit, dass der A.P.E.-Cache besucht werden sollte. Lest selbst, was das für ein Erlebnis war!

Donnerstag, 12.05.2016

Ich lag ab 5:30 UhIMG_7586r wach im Bett – scheinbar etwas Jetlag. Von der Decke tropfte es stetig auf den Holzboden mitten im Zimmer – ein unschönes Zeichen, dass es draußen regnen würde. Der Wecker klingelte um 07:00 Uhr, eine Stunde vor dem Frühstück. Mit Sack und Pack für den Tag ging es wieder zum Restaurant, wo wir ein sehr leckeres und gut gefülltes Frühstücksbuffet vorfanden. Vom Koch gab’s ofenfrische Brötchen! Alle frühstückten gemeinsam und flogen dann in kleinen Gruppen aus – es galt den letzten verbliebenen APE Cache zu finden … und viele weitere Dosen im Park.

Gruppe 2

Janina, Annette, Chris, Daniel, die zwei Thüringer, die zwei Sachsen und ich waren eine schnell gefundene Cachergruppe für diesen Tag – eine sehr angenehme Gruppe, wie wir alle später feststellten.

Unser erster 53Weg führte uns bei leichtem Nieselregen zu Tradis und dem Mystery „Don’t forget your cachers headlamp“ – eine sehr interessante Höhle, bei der wir uns Zeit zum Erkunden ließen. In der Höhle konnte man den Bach weiter unten rauschen hören, kleine Spinnen sehen und die mitgebrachte Kopflampe kam sehr gut zum Einsatz. 16b

 

 

Danach ging es entlang der Pfade weiter zum Earthcache „TATU – A Cave in Intervales State Park“ – auch eine Höhle, in der wir drei an der Decke hängende Fledermäuse entdecken konnten. Ein tolles Fotomotiv!

zwei Dosen ein Cache

 

 

Bis zum Mittagessen und gleichzeitigem Event suchten wir weiter fleißig nach Dosen – stets erfolgreich. An einem Cache fanden wir sogar zeitgleich zwei Dosen – und passend dazu kam hier das erste Mal die Sonne hinter den Wolken hervor.

 

Unser Team-Event „Meet & Greet A.P.E.“ haben wir mit dem Mittagessen verbunden – wieder sehr lecker. Leider kamen keine brasilianischen Geocacher zum Event – nur Junior und unsere Gruppe hat geloggt. Beim Event durften wir die kleine aber feine Geocoin-Sammlung von Junior ansehen und discovern – sogar eine seltene Moun10Bike-Coin befindet sich in seiner Obhut.

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Nach erfolgreicher Stärkung und mit Sonnenschein ging es in gleicher Gruppe zum wohl wichtigsten Ziel dieser Reise – dem Project A.P.E. Cache! 

Der immer schmaler werdende und teilweise recht stark zugewachsene Pfad bot uns ein tolles Dschungel-Erlebnis, bis wir endlich am „Heiligen Gral“ der Geocacher standen. Da war sie tatsächlich, die große rostig-braune Munitionsbox des letzten Affencaches. Wow, wir haben es wirklich geschafft – 9960km entfernt von daheim stehen wir mit strahlenden Gesichtern mitten im Regenwald.

Jetzt konnte sich jeder von uns Zeit für Fo

tos mit dem A.P.E. Cache nehmen. Es wurde das Logb20160512_141929uch signiert, die muffige Affenmaske aufgesetzt und TBs abgelegt. Natürlich mit vielen Fotos!

Ich hatte von meinem Karnevalskostüm eine zweite Affenmaske dabei, so dass Janina und ich ein Doppel-Affen-Foto machen konnten. Die erste Gruppe des Tages hatte bereits alle TBs notiert, die sich im A.P.E. Cache befunden haben. Wir haben noch zwei TBs mitgenommen – abgelegt wurden von uns unzählige TBs und Coins – schätzungsweise 80-100 Stück. Sie haben sechs Plastiktüten gefüllt – Wahnsinn!

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Nach gut 1:30h am A.P.E. machten wir uns wieder auf den Weg – es sollte noch auf zwei Berggipfel gehen. Der Weg war anstrengend – zwei lange Aufstiege durch de Regenwald. Auf dem ersten Gipfel wurden wir noch mit einem guten Ausblick über das grüne Blätterdach des Waldes belohnt. Wir konnten in der Ferne sogar unsere Lodge erkennen. Auf dem zweiten Gipfel standen wir dann auf 1200m Höhe in den nassen Wolken – ohne Weitblick. So hoch über dem Dschungel hatten die Handys sogar etwas Netzempfang – Zeit um eine kurze SMS in die Heimat zu versenden. Beide Gipfelcaches haben wir gefunden! IMG_0285

Unterwegs gefiel uns ein dicker und hoher Baum so gut, dass wir spontan beschlossen, dort einen Cache zu legen. Daniel kletterte etwas den Baum hinauf, ich bereitete den Petling mit einer kurzen Reepschnur vor. 

Den Cache haben wir auf knapp 4m Höhe versteckt. Ich werde das Listing erstellen und den Cache zur Veröffentlichung einreichen, sobald wir wieder Internetzugang haben. 

Unser Rückweg ging meist bergab – sehr angenehm nach den Aufstiegen zuvor. Kurz vor dem Erreichen der Lodge haben wir es uns nicht nehmen lassen, das Final des T5-Multis „Feel like a Monkey“ zu heben – hier konnte ich die mitgebrachten Bandschlingen und Karabiner hilfreich zum Erklimmen der Holzkonstruktion einsetzen. Der Eintrag im Logbuch war der letzte für heute.

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Nach einer erholsamen Dusche gab es um 18 Uhr Abendessen-Buffet. Dass es wieder sehr lecker war, muss ich sicherlich nicht noch einmal extra erwähnen!?

Zur Freude einiger gab es wider erwartend doch ein WiFi am Büro der Parkverwaltung. Von 17:00 Uhr bis 08:00 Uhr morgens kann man dort ins Internet. Mitreisende berichteten, dass die Verbindungsgeschwindigkeit sehr langsam war – Whatsapp-Textnachrichten wurden übertragen, Fotos hingegen nicht.

 

 

Beim Abendessen hörten wir von einer anderen Gruppe, dass sie beim Vorbeigehen am großen Baum durch Zufall eine Dose mit neuem Logbuch gefunden haben. Mal sehen, ob unser neuer Cache freigeschaltet wird oder dieser wohl ebenfalls neue Cache. Falls es der andere wird, stehen wir jetzt bereits mit „APE D CH 2016“ als FTF in der anderen Dose 🙂

(Nachtrag: unser Cache wurde leider nicht freigeschaltet, da einige Tage vor uns der andere Cache an genau der gleich Stelle versteckt und eingereicht wurde – dieser ist jetzt online und heißt „K.E.N.: 1st French at APE Mission 4 (revival)“.)

Tag 2 einer Brasilienreise

Heute geht es weiter mit dem Reisebericht von Martin alias Coba da Roca.

Lest von unserem Tag 2, der Ankunft im Intervales Park – schon ganz nahe am letzten A.P.E.-Cache dran!

Reise

zum letzten aktiven A.P.E.-Cache

Mission 4: Southern Bowl

in Brasilien

10. – 19. Mai 2016

– Tag 2 –

 

Ein Reisebericht von Martin (alias Cabo da Roca)

mit Bildern von Annette (alias Brummelbären)

Mittwoch, 11.05.2016

Nach 10 ½ Flugstunden landeten wir im Morgengrauen in Sao Paulo. Hier hieß es nun: Uhren umstellen – 5h zurück. Die Passkontrolle war schnell erledigt und neben am Kofferband konnten wir bereits Euro in Brasilianische Real tauschen – das verkürzte die Wartezeit auf das Gepäck. Der Umtauschkurs von ca. 1:3 lässt sich recht gut merken. Alle Koffer sind heil angekommen – also ab zum Bus. Daniel hatte den Busfahrer recht schnell gefunden – in der gleichen Zeit machten sich zwei René und Christian direkt auf, um die drei Tradis am Flughafen zu suchen. Als der Bus kam, wurde das Gepäck verladen – einige Koffer mussten mit nach innen, da die Staufächer nicht genug Platz boten – er wurde also eng im Bus. Zum Glück blieben 4 Plätze frei – jetzt Stauraum für Koffer und Taschen. 75

Der Bus durfte nicht die ganze Zeit vor dem Terminal halten – also drehte er zwei Ehrenrunden um die Parkplätze. Die ausgeschwärmten Cacher kamen mit zwei Erfolgen zurück – also leider schon ein DNF auf der Reise.

Jetzt konnte es weitergehen – auf zum Intervales Park. Der morgendliche Verkehr über die Autobahnen von Sao Paulo kostete uns Zeit. Wohin man blickte, überall Favelas und Dreck, ganz in der Ferne einige Hochhäuser.6587

Nachdem wir die Stadt verlassen hatten, wurde die Umgebung schnell schöner und grüner. Nach gut 2h Fahrzeit machten wir auf einem Rasthof den einen Stopp – Zeit für das erste brasilianische Frühstück. Einige entschieden sich für Burger bei Mc Donalds – wir für einen Kaffee und Teilchen – sehr lecker! Während unserer Pause konnten wir sogar den deaktivierten Cache „Em busca do APE08“ finden – Er gehört zum Powertrail zwischen Sao Paulo und dem Intervales Park. 

 

Frisch gestärkt ging die Fahrt weiter nach „Capáo Bonito“ – zum Betriebshof des Busunternehmens. Daniel zahlte die Busfahrten – wir konnten uns zeitgleich im Supermarkt mit Getränken und Snacks eindecken. In Capào Bonito konnten wir auch unseren ersten Earthcache der Reise finden – der deaktivierte Tradi in Laufnähe blieb leider unauffindbar.

Ab hier wurde die Straße schlechter – nicht mehr Autobahn und Schnellstraße, sondern Schotterpiste mit Schlaglöchern und Buckeln – noch 35km bis zum Park! Die Tradis des Powertrails ließen wir am Wegesrand liegen – nur den Mystery „Valley“ sammelten wir unterwegs noch ein.

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Es war 14:00 Uhr, als wir den Park erreichten. Die 33-stündige Reise fand ein Ende, als wir unsere Schlüssel zu den Zimmern der Loge am See erhielten. Wir bezogen unser Zimmer und machten uns kurz frisch. Die Zimmereinrichtung der Lodges war schlicht, es fehlte an Ablagemöglichkeiten und Kleiderhaken. In unserem Zimmer regnete es leider an zwei Stellen rein. Da wir kurzfristig doch ein Doppelzimmer erhalten haben, konnten wir die Betten frei verschieben – genau so, dass das Moskitonetz darüber am Geländer der Galerie aufgehängt werden konnte.

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Niemand wollte lange ruhen – viel zu groß war die Neugier nach Dschungel und Caches im Park. Zu 9. machten wir uns auf den Weg zu einer „kleinen Runde“ um die Lodge – wir wurden mit viel Regenwald und den ersten Funden im Park belohnt! Das Wetter hielt sich, auch wenn es bedeckt und etwas frisch war. Nach knapp 1h trafen wir auf Daniel, der mit anderen Cachern unterwegs war und die zwei Gruppen schlossen sich spontan zusammen. Es ging zunächst zum Mystery „The APE-Quest“ – Bernhard hatte eine große Ersatzdose im Auftrag des Owners zum Austausch dabei. Anschließend dehnten wir die Wanderung durch den Park noch etwas aus und konnten so weitere Caches finden.

 

Um 18:00 Uhr traf67en wir uns alle wieder zum Abendessen, welches im 10 Minuten entfernten Restaurant, als Buffet geboten wurde. Der Küchenchef öffnete sein großes Buch – alle konnten anschreiben lassen – sehr praktisch für die Tage im Park. Das Buffet war sehr lecker und reichhaltig – Salate, Beilagen, Fleisch und Fisch – für jeden Geschmack war etwas dabei! Dessert, Obst und Kaffee/Tee gab es ebenfalls. Beim Abendessen wurde viel erzählt – man konnte sich weiter kennenlernen. Pläne für den nächsten Tag wurden geschmiedet und wieder konnten TBs discovert werden, bevor es zurück zu Lodge ging. Wir fielen nach einer wohltuenden Dusche sehr müde ins Bett.

Ach ja, im Park gibt es keinen Handyempfang – und somit auch kein Internet!99

 

Reisetagebuch einer Brasilienreise

Wir möchten Euch gerne an unseren Erlebnissen der Reise zum letzten A.P.E.-Cache und zu vielen weiteren tollen Orten in Brasilien/Argentinien/Paraguay teilnehmen lassen! Jeden Tag werden wir einen Teil aus dem Tagebuch veröffentlichen und hoffen, Euch ein wenig mit unseren Berichten zu unterhalten und die Lust am Reisen zu wecken!

Hier kommt Tag 1:

Reise

zum letzten aktiven A.P.E.-Cache

Mission 4: Southern Bowl

in Brasilien

10. – 19. Mai 2016

– Tag 1 –

 

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Ein Reisebericht von Martin (alias Cabo da Roca) 

mit Bildern von Annette (alias Brummelbären)

 

Dienstag, 10.05.2016

Heute geht es für Janina und mich endlich los nach Brasilien zum letzten verbliebenen Project A.P.E-Cache der Welt – GCC67 / Mission 4: Southern Bowl. Der Cache liegt ca. 200km südwestlich von Sao Paulo im Atlantischen Regenwald, im Intervales State Park (S° 24 15.885 W° 048 24.764).

Mit der Bahn ging es für uns von Düsseldorf nach Frankfurt. Wir waren die ersten im Terminal 2 und erfuhren, dass die Koffer erst ab 17:00 Uhr aufgegeben werden konnten – somit hatten wir das Gepäck länger als erhofft zu hüten. Kurz nach uns trafen Reto und Beat, die beiden Cacher aus der Schweiz, und gleich im Anschluss auch Julia und Philipp ein. Wir beschlossen, in die Food Plaza zu gehen um noch etwas zu essen. Kurz darauf gesellten sich weitere Mitfahrer zu uns, es wurde sich vorgestellt, geplauscht und die ersten TBs konnten discovert werden.

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Um 15:00 Uhr begann unser erstes Event „Going A.P.E. 2016 – Jetzt geht’s los!“ In den folgenden zwei Stunden des Events trudelten nach und nach alle 27 mitfahrenden Abenteurer ein – darunter auch Daniel, unser Organisator und Reiseleiter von Geheimpunkt. Zum miteinander Plauschen und zum Ablegen von TBs und Geocoins stand ein Mc Donalds Tablett bereit – dieses wurde schnell von einigen Mitfahrern und Eventgästen gefüllt. Natürlich wurde weiter fleissig discovert. Sogar die Polizistin von 2015 kam auch dieses Jahr zum „attenden“ vorbei – sie gab dem Event des grenzpolizeiliche OK 🙂

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Ich habe mich sehr über den Besuch meiner Tante gefreut – sie wohnt unweit des Flughafens und hat uns persönlich einen schönen und spannenden Urlaub gewünscht. Während des Events konnten Janina und ich die von uns vorbereiteten Going A.P.E. 2016-Token an Mitreisende und Eventbesucher verschenken – so haben wir jeden Mitfahrer direkt kennengelernt. Alle Cacher haben einen roten Token bekommen – die Cacherinnen einen orangen Token. Natürlich mit zwei verschiedenen TB-Codes zum discovern unserer Mission 4: Southern Bowl-Geocoins.

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Nachdem alle TBs im Koffer verstaut waren, ging es in voller Teamstärke zum Check In-Schalter von Air Europa. Schnell waren wir unser Gepäck los – nach der Sicherheitskontrolle ging es auf direktem Weg zum Gate E23, wo bereits die Boeing für unseren Flug nach Madrid wartete. Nach einem ruhigen 2 1/2h-Flug landeten wir pünktlich in Madrid. 20 Minuten Fussweg durchs Terminal und eine Passkontrolle später standen wir auch schon am Gate für den ebenfalls von Air Europa durchgeführten Transatlantikflug nach Sao Paulo. Der etwas in die Jahre gekommene und nicht ausgebuchte Airbus bot uns leider nur ein allgemeines Bordprogramm – Video-On-Demand und Beinfreiheit: Fehlanzeige. Mit 45 Minuten Verspätung ging es um Mitternacht in den dunklen Nachthimmel mit Ziel Südamerika. Im Flieger gab es gegen 01:00 Uhr nachts noch ein Abendessen – ziemlich spät. 17

Am Fensterplatz hatte mein Garmin unerwartet guten Empfang – wir überquerten den Äquator genau hier: N/S° 00 00.000 W° 026 58.301