#cachingwalden – Tag 5

Start um 7:00 in Hamburg

Bevor ich Hamburg verlasse, absolviere ich zwei Caches, einer davon ein schöner Brücken-Kletter-Cache. So etwas mag ich. Kleines Video dazu. Dann geht es los zur ersten Station des Tages, die nur 20 km entfernt ist. Ich finde sie gut und will weiter zur nächsten. Etwas wundere ich mich über die Reihenfolge auf meiner Liste, da scheint wohl was schief gegangen zu sein. Die Station ist doch nur 30 km weit weg?!

Naja, fahre ich mal hin. Das erste Mal auf der Tour richtig genervt vom Routing meiner Geräte. Ich bewege mich auf furchtbaren Waldwegen, muss ständig absteigen und schieben und die ganze Fahrt scheint sehr verquer.

Nach 2,5 Stunden komme ich trotzdem an der Station an. Vermeintlich. Denn vor Ort ist – nichts!

Kann man hier anschauen: BOCKMIST

Ich habe mich vertippt. Dummer Anfängerfehler. Ab jetzt habe ich Stress. 85 Kilometer absolvieren bis zum Event. Und es ist schon 12:30 Uhr. Und zwischendurch auch noch eine Panne.

OK, nun also Gas geben. Keine Pause, ein endloses Gehetze. Trotzdem schaffe ich es 10 min. vor Eventbeginn. Puh.

Zum Glück ist vor Ort gegen Hunger und Durst etwas zu machen. Das Buffet beim Chinesen mit Sushi (!) wird von mir stark dezimiert.

Plötzlich beginnt es zu gewittern. Heftig. Eine Cacherin bietet mir eine Ferienwohnung als Obdach. Prima! Und nur 8 km entfernt. Diese fahre ich über Feldwege durch das Gewitter. Schon etwas seltsam, der augenscheinlich höchste Punkt in einem recht weitem Areal zu sein. Die Blitze sind nicht allzu weit entfernt. Irgendwie schön auch.

Trotzdem bin ich froh, als ich angekommen bin. In der Wohnung kann ich meine Sachen trockenlegen, warm duschen und sogar noch ein Feierabendbier trinken. Danke!

Highlight des Tages: Essen beim Chinesen

Beifang des Tages: Brückenklettercache in Hamburg

Frust des Tages: Tippfehler, mega Umweg

Befinden: sehr gut!

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