#cachingwalden – Tag 1

Start: 5:00 in Hannover

Mein Tag begann damit, dass ich mit meinem Fahrrad-Zug (Rad+Anhänger) zum Hannover HbF gefahren bin. Die ersten 5 Kilometer also vollbeladen. In Hannover stieg ich in den IC nach Hmaburg, wo ich zunächst in die S-Bahn und dann in den RB Richtung Westerland umsteigen musste. Dies war das erste Frust- und Stresserlebnis. Mit meinem „Zug“ passe ich nicht in den Fahrstuhl, musste also umbauen, teilweise alles über Treppen befördern, da Fahrstühle und Rolltreppen defekt waren. Schweißausbrüche! Diverse Gleisänderungen stressten mich zusätzlich und ich verfluchte die DB.

Nach einigen Verzögerungen bin ich dann aber gegen 11:30 doch auf Sylt angekommen. Von Westerland bis hoch zum Ellenbogen sind es knapp 23 km. Die Sonne schien, es waren angenehme 28° C.

Natürlich habe ich oben zunächst den nördlichsten Geocache Deutschlands gemacht, bevor ich mich wieder Richtung Westerland aufmachte. Und selbstverständlich war ein Sprung in die Nordsee auch Pflicht!

Den Weg mit der Fähre runter von der Insel konnte ich leider aus Zeitgründen nicht nehmen, denn diese fährt nur alle 2 Stunden. Durch das anstehende Event war meine Zeit doch arg limitiert.

Daher hab ich den gleichen Weg von der Insel genommen, wie ich auch gekommen bin. In Niebüll stieg ich aus und setzte den Weg Richtung Dagebüll fort.

Um 19 Uhr fand das erste Event dieser Tour statt, es waren etwa 35 Geocacher anwesend. Schon am ersten Abend bereute ich es, mir kein T-Shirt mit den FAQs habe drucken lassen 🙂

Diese waren:

-wie viel Kilometer sind das? (>1.400)

-wie viele Tage hast Du geplant? (>14)

-bist Du alleine unterwegs? (>ja)

-echt? (>ja)

-hast Du ein Begleitfahrzeug? (>nein, das ist ja nicht die Tour de France)

-hast Du die Hotels alle im Vorfeld gebucht? (>welche Hotels)

-schon Muskelkater? (>geht)

Das Essen war toll, ich hatte einen Inselburger. Nach so einem Tag schmeckt aber sicher alles.

Nach dem Event gab es noch ein Fotoshooting mit Juian. Wir machten einige Aufnahmen am Deich und am Strand, fanden auch einen Cache zusammen und hatten viel Spaß.

Mittlerweile war es schon 23:00 Uhr und Zeit für mich, mir einen Platz für mein Zelt zu suchen. Da es anfing zu regnen, suchte ich nicht allzu lange und schlug mein Lager zwischen zwei Deichen auf. Leider hatte ich mein neues Zelt vorher nicht getestet und so gestaltete sich der Aufbau mit Wind und Regen etwas schwierig. Ich weiß jetzt allerdings, dass auch nur das Außenzelt ausreichend trocken hält.

Highlight des Tages: ein Kaninchen sitzt quasi auf dem Cache (Video)

Beifang des Tages: GC1D43L

Frust des Tages: Umsteigen mit meinem „Fahrrad-Zug“, defekte Fahrstühle, Rolltreppen und spontane Gleisänderungen.

Befinden: Knie und Po schmerzen, ansonsten alles super!

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