Südostasien Teil 7: noch 2 Länderpunkte!

An meinen beiden vorletzten Tagen in Thailand ergriff ich die Gelegenheit und machte mich auf den Weg nach Norden zu den Grenzen zu Myanmar und Laos.

Ich fuhr von Chiang Mai mit dem Moped. Puh, das merke ich auch heute noch, 2 Tage später 🙂

Das sind etwa 240 km und bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h könnt ihr euch ausrechnen, wie lange ich unterwegs gewesen bin. Dazu kamen diverse Pausen, natürlich um den ein oder anderen Cache zu loggen. Viel ist nicht auf der Strecke, aber 6 Punkte konnte ich doch machen. Eine willkommene Abwechslung zum Fahren, zumal die Caches auch oft an sehr schönen Punkten liegen.

Besonders beeindruckt hat mich in der Nähe dieses Caches diese großartige Figur:

Einige Kilometer weiter hielt ich erneut an einem Cache in der Nähe von „The white temple„. Ich muss schon sagen, da wurde akkurat getünscht. Schaut es euch an:

Geil fand ich auch die Poller:

So, von hier aus nur noch 90 km zum Grenze. Also schnell weiter. Dort angekommen wurde es spannend. Ich dachte erst „das ist ja unkompliziert“ aber es war doch etwas komplexer als auf den ersten Blick angenommen. Ich musste mehrfach zw. den Grenzposten von Thailand und Myanmar hin und her, weil man da einen Stempel vergessen hatte und dort die Ausreisekarte. Puh, das hat Nerven gekosten. Nach 20 min. war aber auch das erledigt und ich konnte schnurstracks zum ca. 1,4 km entfernten Tradi laufen.  Vor Ort angekommen bekam ich den nächsten Schreck. Der Cache war nicht da! Was nun? Der nächste ist 100 km entfernt und ich durfte mein Moped nicht mit rüber nehmen. Habe ich einen Ersatzbehälter dabei? Nicht wirklich, ich habe daher meinen einzigen Kugelschreiber zweckentfremdet und als neuen Cache inkl. Logbuch vor Ort hinterlassen. Hoffentlich akzeptiert der Owner das. Es hieß also etwas bangen.

Da ich nichts mehr machen konnte und zudem gehört hatte, die Grenzen könnten abends schließen, machte ich mich schnell auf den Rückweg. Auch die Ausreise war wieder so langwierig. Ich mag mir gerade noch nicht vorstellen, wie das nächstes Jahr mit 30 Leuten wird. Vielleicht lässt sich das irgendwie abkürzen. Learning hier: das Visum hätte ich mir im Vorfeld sparen können. Für 10 $ bekommt man hier unkompliziert eins. Gut zu wissen!

Mittlerweile war es dunkel und ich machte mich daher fix auf den Weg zu meiner AirBnB Unterkunft. Die war auch wieder großartig und ist eine Empfehlung wert. Dennis ist ein toller Gastgeber, daher hier der Link sowie ein paar Eindrücke von Zimmer und Ausblick.

Am nächsten Morgen machte ich mich frühzeitig auf den Weg zur Grenze nach Laos. Das sind von meiner Unterkunft etwa 35 km. Die konnte ich recht zügig zurücklegen und kam als einer der ersten Touristen morgens an der Bootsstation am Golden Triangle an. Für 600 Baht war die Bootsfahrt gebucht und konnte auch schnell angetreten werden. Auch das Visum für Laos hätte ich mir sparen können. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.

Auf der Laos Insel gibt es einen Virtual Cache, den Snake Medicin. Um den zu loggen, muss man eine Postkarte mit Laos-Stempel an die Ownerin senden. Schöbe Idee! Der Name des Caches ergibt sich aus den dort überall erhältlichen Schlangen in Schnaps. Die sollen wohl potenzsteigernd wirken. Sieht auf jeden Fall spannend aus!

Viel mehr als Souvenirs gibt es auf der Insel aber auch nicht. Daher bin ich dann, um einen Länderpunkt reicher, auch zügig wieder zurück und habe den Heimweg nach Chiang Mai angetreten. Einen Geocache auf dem Rückweg möchte ich euch noch besonders ans Herz legen: den „Wood Garden„. Hier gibt es tollen Kaffee, sehr nette Leute und eine malerische Umgebung. Sehenswert!

Das war insgesamt eine tolle Tour! Ich freue mich auf eine Wiederholung in 2018!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.