Südostasien Teil 5: Chiang Mai erkunden

In den letzten zwei Tage habe ich die nähere Umgebung etwas intensiver erkundet. Das Moped war dabei wieder eine große Hilfe!

Zunächst war etwas Kultur angesagt. Im Wat Ket Karam, einer Mischung aus Tempel und Museum gab es eine augenscheinlich recht wilde Mischung aus Geschichte und Kultur. Einen richtigen roten Faden konnte ich nicht entdecken, dafür aber eine Vielzahl spannender Exponate! Besonders interessant fand ich den Elefantenschädel. Aber keine Sorge, der Elefant wurde beerdigt (wirklich war) und der Schädel bei Bauarbeiten gefunden.

Danach gönnte ich mir einen leckeren Eiscafè in einem Kunst-Cafè mit angeschlossenem Kunsthandwerkmarkt. Sehr schön.

Als nächstes wollte ich mir den Markt anschauen. Doch eine Polizeikontrolle brachte mich etwas aus dem Konzept. Es wurden allerlei Mopeds angehalten, unter anderem eben auch ich. Ganz schön aufregend. Der Polizist wollte meinen Führerschein sehen und ich konnte ihm leider nicht klarmachen, dass der deutsche Führerschein Klasse B abwärtskompatibel für Mofas ist. Schade. Er wollte also 400 Bath von mir. Ich habe 300 angeboten. Hat auch gepasst 🙂

Keine 10 Minuten später wurde ich erneut angehalten, konnte diesmal jedoch durch Vorzeigen der eben erhaltenen Quittung gleich weiterfahren.

Die Lust auf den Markt war mir dann vergangen, ich wollte nur noch raus aus der Stadt. Also fuhr ich hoch zum Doi Suthep, einem der 3 wichtigsten Tempel in Thailand. Die Anfahrt war wirklich schön! Die Serpentinen hinauf hat wirklich viel Spaß gemacht. Hin und wieder hielt ich für einen Cache an, z.B. Minions in the wood.

Kurz vor dem Tempel gab es noch diesen wunderschönen Cache zu sehen. Der hat mir ehrlich gesagt noch besser gefallen als der Tempel selbst.

Aber der ist natürlich auch beeindruckend! Allein der Aufstieg über einige hundert Stufen macht sprachlos 🙂

 

Lange wollte ich mich dort aber nicht aufhalten. Alles voller Touristen. Ja, ich weiß, auch bin so einer.

Auf dem Rückweg hielt ich an einem weiteren Cache und das war mein absolutes Tageshighlight! Er hieß Huay Kaew Waterfall und wie der Name vermuten lässt, war auch ein solcher in der Nähe. Wer mich kennt, weiß auch, dass ich mir solche Gelegenheiten nicht entgehen lasse und natürlich sofort im Wasser bin! Hier konnte ich sogar von der Klippe springen. Das hat Spaß gemacht – die Abkühlung tat sehr gut!

Dann fuhr ich zurück zu Prof. Faltin und nutzte den Nachmittag zur Erholung. Abends waren wir dann noch beim Dorfladen, um Tomaten zu kaufen. Ich lies mich zu einem Reisschnaps überreden. Günstig (25 Cent) und stark. Hier könnte man sich für kleines Geld ordentlich betrinken.

Prost!

 

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