Südostasien Teil 4: neue Cachemobile :)

Zwar liebe ich es, meinen Urlaub etwas abseits der üblichen Highlights zu gestalten, manchmal muss aber auch etwas „Touristenscheiß“ sein. So war es mir ein Anliegen, mal auf einem Elefanten zu reiten!

Daher machte ich mich heute recht früh auf den Weg zur Elefantenfarm etwa 20 km nordwestlich von meinem Gastgeber. Unterwegs war ich erneut mit dem Moped, welches tatsächlich ein sehr ideales Transportmittel ist: flexibel, sparsam, leicht zu parken und durch die geringe Größe auch schneller als so manches Auto, besonders im Stau und an Ampeln.

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Unterwegs hielt ich an einem Geocache, im Gegensatz zu den meisten anderen bisher war dieser sogar relativ groß und ganz nett versteckt. Erst nach dem Fund las ich in der Beschreibung, man solle beim Öffnen des Verstecks etwas vorsichtig sein, es gäbe da mitunter Mitbewohner (Schlangen). Naja, nichts passiert.

Auch beim Elefantencamp gab es natürlich einen Cache. Wieder mal zeigt sich, dass das Hobby als Touristguide gut geeignet ist. Vor Ort war ich erstaunt, dass viele Elefanten frei rumliefen! Einige spielten sogar Fußball 🙂

Nach einem Rundgang, bei dem ich auch das Dorf der Schlümpfe fand,

 

war es dann soweit und mit Ritt stand an. Es ist ein sehr seltsames Gefühl, sich auf den Hals des größten Landsäugetiers zu setzen. Man sitzt relativ weit vorne, unmittelbar hinter den Ohren. Ich habe die ganze Zeit gehofft, der Elefant möge keine abrupten Bewegungen machen. Ich befürchtete, leicht vornüber zu fallen. Aber das Tier bewegte sich ausgesprochen sachte. Einmalig! Hier ein kleines Video dazu.

Am Nachmittag stand außer Lesen und Erholung nichts mehr auf dem Programm. Gegen Abend hatte Prof. Faltin einen Termin im Hospital. Das war schon beeindruckend, die Empfangshalle hatte so gar nichts mit einem deutschen Krankenhaus gemein. Ich fühlte mich an ein Hotel erinnert.

Danach waren wir Essen in einem relativ neuen Restaurant. Das war der Hammer! Das Besondere am Ohkajhu ist, dass es einem „Farm to Table“ Konzept folgt, d.h. die Salate kommen unmittelbar von den zum Restaurant gehörenden Feldern und Gewächshäusern, die man auch durchwandern kann. Beeindruckend und lecker!

 

Wieder mal ein schöner Tag! Bis morgen!

Tag 1, Tag 2, und Tag 3 findet ihr bei den entsprechenden Links.

 

 

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