Argentinien! – Tag 7

Heute sollten es schon wieder die Wasserfälle sein. Nur dieses Mal von argentinischer Seite aus. Ist das anders? JAAAAA! Es war unbeschreiblich und ein absolutes Highlight dieser Reise. Lest selbst:

 

Montag, 16.05.2016IMG_1169

Um 8:00 Uhr fuhren wir mit den zwei Kleinbussen vom Hotel in Richtung Argentinische Grenze. Bei einem kurzen Stopp am Supermarkt konnten wir uns nochmal mit Getränken und Snacks für den Tag versorgen. Am Grenzübergang übernahmen die beiden Fahrer alle Formalitäten mit unseren Reisepässen und wir konnten nach einiger Wartezeit nach Agentinnen einreisen. 

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Nach knapp 15km waren wir am „Parque Nacional Iguazu“. Schon am Anfang des Pfades begrüßten uns die Nasenbären – wir haben viele von ihnen immer mal wieder im Park gesehen, meist bei den Snack-Shops und Picknickplätzen. Sehr frech die Dinger, auch hier in Argentinien.

 

Der erste Tradi wurde fix gefunden – juchu: der Argentinien-Punkt. Dann fuhren wir mit der Schmalspur-Parkbahn bis zum ersten Bahnhof. Von hier aus konnten wir zwei Rundwanderwege begehen, den blauen „Lower Trail“ und den roten „Upper Trail“. In einer kleinen Gruppe entschieden wir und zuerst für den unteren Weg, da auf diesem ein deaktivierter Tradi liegen sollte – eine Ersatzdose hatten wir schon parat. Aber wir waren nicht die einzigen mit dieser Idee – eine andere Gruppe von uns war schneller und hatte bereit eine neue Dose platziert.

Die Wege im Park bestanden meist aus Gitterrosten mit Geländern und führten quer durch den Dschungel, vorbei ein kleinen Wasserfällen und Aussichtspunkten mit beeindruckenden Ausblicken. Wir haben viele Fotos geschossen, wie auch an den Tagen zuvor. Am tiefsten Punkt des Weges konnten wir mit einem Boot über recht ruhiges Wasser des Rio Iguacu zur Insel „Isla San Martin“ übersetzen.

Als wir i20160516_124944m Boot saßen, setzte sich plötzlich ein Geocacher-Pärchen zu uns – gut zu erkennen an den TBs auf ihren T-Shirts. Wir kamen schnell mit den beiden ins Gespräch – sie waren auch Deutsche. Angekommen auf der Insel schlossen sich die beiden uns für eine Weile an und wir tauschten uns aus. Sie waren auch im Intervales Park am A.P.E. Cache, einige Tage vor uns. Der Pfad führte uns zu mehreren Aussichtspunkten und direkt neben den tosenden Wasserfall „Salto San Martin“. Die Wassermassen rauschten nur wenige Meter entfernt an uns vorbei – laut und mit hoher Gischt. Sehr beeindruckend, die Wasserfälle von unten und aus der Nähe zu sehen, und sie zu spüren.

Der Rote Weg führte uns dann oberhalb der Fälle entlang der Wasserkante. Wieder ein neuer Blickwinkel auf das tosende Wasser m10it vielen Aussichtspunkten – natürlich haben wir den dort versteckten Tradi auch geloggt. Auf einmal hörte ich die anderen hinter mir „Affe, Affe!“ rufen. Und da kam das Äffchen, sehr fix auf dem Geländerhandlauf in unsere Richtung. Mit dem Handy konnte ich zum Glück noch drei Fotos schießen, dann war er auch schon an uns vorbei. Wow, so nahe war er! 

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Am Ende des Roten Weges gönnten wir uns einen Kaffee an der Bahnstation und verkürzten somit die Wartezeit. Auch hier wuselten wieder viele Nasenbären um uns herum. Chris konnte sein Subway-Baguette nicht wirklich in Ruhe essen.

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Wir nahmen die nächste Bahn um weiter zur zweiten Station zu fahren. Dort sollte um 16:00 Uhr unser Event „Meet & Greet in Argentina“ stattfinden. Die meisten unserer Gruppe waren schon dort und machten Pause beim Snack-Shop, unter stetiger Beobachtung der Nasenbären natürlich.

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Wir nutzen die verbleibende Zeit noch um den knapp 1,5km langen Weg über die Stege zum „Devils Throat“ zu gehen. Die Stege führten und über das flache Wasser des Rio Iguacu oberhalb der Fälle bis zu Kante.

Ein imposanter Blick, so nahe an den tobenden Wassermassen, die unter uns hinabstürzten. Einmalig und atemberaubend! Hinter der Gischt konnten wir die Brasilianische Seite der Fälle sehen – dort standen wir gestern. Die Kraft des Wassers ist hiermit allen Sinnen spürbar!

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Nach vielen Fotos und Videos kehrten wir zurück zum bereits laufenden Event. Die beiden deutschen Cacher vom Vormittag hatten sich auch dazugesellt. Nach dem signieren des Logbuchs und Plausch fuhren wir alle gemeinsam mit der Parkbahn zurück zum Haupteingang. Hier konnten wir noch etwas in den Souvenirshops bummeln, bevor uns die Busse zurück zu Hotel brachten.

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Für das Abendessen trafen wir uns später in der Hotellobby und fuhren mit dem Taxi in die Stadt. Das vom Hotelpersonal empfohlene Lokal hat uns gefallen – wir haben wieder sehr lecker gegessen und den Abend genossen. Dieses Mal gab es ein gutes Steak für mich. Janina probierte eine süße Pizza, belegt mit Schokolade und Früchten – ein Des20160516_220903sert für alle. Standesgemäß bestellten wir uns natürlich Cocktails – Caipirinha und Pina Colada. Ohne wären wir nicht heim geflogen! Der freundliche Taxifahrer holte und wie besprochen auch wieder ab, aber unser Ziel sollte noch nicht das Hotel sein. In nur 1,5km Entfernung lag doch noch der Tradi „Zoo Iguacu“ – also ging es erstmal dorthin. Wir wurden vor Ort schnell fündig, unser Taxifahrer hat sich gewundert und wird es wohl bis heute nicht verstanden haben, was wir da nachts am Baum gesucht haben. Mit einem Fund mehr ging es zurück zum Hotel. Der schöne Tag ging viel zu schnell vorbei und wurde mit einem schönen Abend gebührend beendet.

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