Canyon – mehr als eine Schlucht – Tag 5 der Brasilienreise

Am 5. Tag unserer Brasilienreise mussten wir uns vom Intervales Park verabschieden und traten die Reise nach Iguazu an. Hier war das Ziel die berühmten Wasserfälle. Für die Fahrt stand noch der Besuch eines Canyons (natürlich mit Cache) auf dem Programm. Wer denkt, wir haben jetzt eine Schlucht gesehen und sonst nur langweilig im Bus gesessen, der lese hier:

 

Samstag, 14.05.2016

Keine Tropfen von der Decke, das bedeutet gutes Wetter.IMG_0334

Um 6:00 Uhr klingelt unser Wecker, denn die Koffer wollen gepackt werden. Schnell haben wir unser Geraffel zusammengepackt und das Moskitonetz demontiert, bevor wir uns um 7:00 Uhr mit Annette, Chriss und Phillip vor den Lodges zum Cachen treffen. Ziel unserer morgendlichen Tour ist der Tradi „Wooden Chapel“ – eine Kirche im Dschungel, nicht weit entfernt vom Camp. Mit bester Laune machten wir uns auf den Weg. Die schmalen Pfade fanden wir dank der Karten auf den Garmins gut – nach knapp 20 Minuten erblickten wir die Kapelle. Janina läutete die Glocke drei Mal – jetzt sollten alle im Camp wach sein!? Wir machten Fotos und trugen uns im Logbuch ein – jetzt ab zum letzten Frühstück im Park.

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Frisch gestärkt suchten wir noch einen der letzten Caches auf unserer Liste, bevor wir zur Loge zurückkehrten. Wir hatten für uns entschieden, nur die Caches zu loggen, an denen wir selbst beim Wandern im Park vorbeigekommen sind.

Jetzt hieß es Koffertragen, denn der größere Bus konnte nicht bis zur Logde fahren. An der Rezeption nutzen die Meisten noch das WiFi während der Wartezeit bis zur Busabfahrt für E-Mails und WhatsApp. Der größere Reisbus kam pünktlich, das Gepäck wurde schnell verstaut – innen hatten wir mehr als genug Platz, so dass viele einen Doppelsitz allein nutzen konnten. Sehr angenehm, wenn man noch zwei lange Nachtfahrten vor sich hat.

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Bis zum „Pirituba Canyon“ hat der Bus knapp 2 Stunden gebraucht. Vom Parkplatz waren es noch 2,5km Fussweg und dann standen wir oben an den steilen Wänden des Canyons. Eine beeindruckende Sicht auf Sandstein-Felsformationen und den Regenwald.

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Wir haben den Tradi „Canyon 9“ gefunden und unser Earthcache-Meister Berhardt löste fleißig im Team die Fragen.

 

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Viele Fotos wurden geschossen, man kann sich nicht sattsehen. Noch ein Stück weiter entlang 455Bdes Weges kamen wir an einen zweiten Aussichtpunkt mit einem fantastischen Blick auf Brasiliens höchsten Wasserfall – zwei Greifvögel kreisten über uns und dem Canyon.

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Leider konnten wir nicht mehr zum zweiten von Daniel anvisierten Cache „Canyon 4“ fahren, das der Bus die Straße nicht passieren konnte. Also ging es weiter in Richtung Dreiländereck – nur 550km Luftlinie entfernt. Bei der Pause zum Abendessen auf einem Rasthof, peilten die beiden Busfahrer die Ankunft in Foz do Iguacu für circa 5:00 Uhr morgens an …

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