Brasilien Mai 2016 – Tag 3 – DER A.P.E.-Tag!

Heute kommt der Bericht zu unserem dritten Tag der Brasilienreise im Mai 2016. Am dritten Tag war es dann soweit, dass der A.P.E.-Cache besucht werden sollte. Lest selbst, was das für ein Erlebnis war!

Donnerstag, 12.05.2016

Ich lag ab 5:30 UhIMG_7586r wach im Bett – scheinbar etwas Jetlag. Von der Decke tropfte es stetig auf den Holzboden mitten im Zimmer – ein unschönes Zeichen, dass es draußen regnen würde. Der Wecker klingelte um 07:00 Uhr, eine Stunde vor dem Frühstück. Mit Sack und Pack für den Tag ging es wieder zum Restaurant, wo wir ein sehr leckeres und gut gefülltes Frühstücksbuffet vorfanden. Vom Koch gab’s ofenfrische Brötchen! Alle frühstückten gemeinsam und flogen dann in kleinen Gruppen aus – es galt den letzten verbliebenen APE Cache zu finden … und viele weitere Dosen im Park.

Gruppe 2

Janina, Annette, Chris, Daniel, die zwei Thüringer, die zwei Sachsen und ich waren eine schnell gefundene Cachergruppe für diesen Tag – eine sehr angenehme Gruppe, wie wir alle später feststellten.

Unser erster 53Weg führte uns bei leichtem Nieselregen zu Tradis und dem Mystery „Don’t forget your cachers headlamp“ – eine sehr interessante Höhle, bei der wir uns Zeit zum Erkunden ließen. In der Höhle konnte man den Bach weiter unten rauschen hören, kleine Spinnen sehen und die mitgebrachte Kopflampe kam sehr gut zum Einsatz. 16b

 

 

Danach ging es entlang der Pfade weiter zum Earthcache „TATU – A Cave in Intervales State Park“ – auch eine Höhle, in der wir drei an der Decke hängende Fledermäuse entdecken konnten. Ein tolles Fotomotiv!

zwei Dosen ein Cache

 

 

Bis zum Mittagessen und gleichzeitigem Event suchten wir weiter fleißig nach Dosen – stets erfolgreich. An einem Cache fanden wir sogar zeitgleich zwei Dosen – und passend dazu kam hier das erste Mal die Sonne hinter den Wolken hervor.

 

Unser Team-Event „Meet & Greet A.P.E.“ haben wir mit dem Mittagessen verbunden – wieder sehr lecker. Leider kamen keine brasilianischen Geocacher zum Event – nur Junior und unsere Gruppe hat geloggt. Beim Event durften wir die kleine aber feine Geocoin-Sammlung von Junior ansehen und discovern – sogar eine seltene Moun10Bike-Coin befindet sich in seiner Obhut.

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Nach erfolgreicher Stärkung und mit Sonnenschein ging es in gleicher Gruppe zum wohl wichtigsten Ziel dieser Reise – dem Project A.P.E. Cache! 

Der immer schmaler werdende und teilweise recht stark zugewachsene Pfad bot uns ein tolles Dschungel-Erlebnis, bis wir endlich am „Heiligen Gral“ der Geocacher standen. Da war sie tatsächlich, die große rostig-braune Munitionsbox des letzten Affencaches. Wow, wir haben es wirklich geschafft – 9960km entfernt von daheim stehen wir mit strahlenden Gesichtern mitten im Regenwald.

Jetzt konnte sich jeder von uns Zeit für Fo

tos mit dem A.P.E. Cache nehmen. Es wurde das Logb20160512_141929uch signiert, die muffige Affenmaske aufgesetzt und TBs abgelegt. Natürlich mit vielen Fotos!

Ich hatte von meinem Karnevalskostüm eine zweite Affenmaske dabei, so dass Janina und ich ein Doppel-Affen-Foto machen konnten. Die erste Gruppe des Tages hatte bereits alle TBs notiert, die sich im A.P.E. Cache befunden haben. Wir haben noch zwei TBs mitgenommen – abgelegt wurden von uns unzählige TBs und Coins – schätzungsweise 80-100 Stück. Sie haben sechs Plastiktüten gefüllt – Wahnsinn!

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Nach gut 1:30h am A.P.E. machten wir uns wieder auf den Weg – es sollte noch auf zwei Berggipfel gehen. Der Weg war anstrengend – zwei lange Aufstiege durch de Regenwald. Auf dem ersten Gipfel wurden wir noch mit einem guten Ausblick über das grüne Blätterdach des Waldes belohnt. Wir konnten in der Ferne sogar unsere Lodge erkennen. Auf dem zweiten Gipfel standen wir dann auf 1200m Höhe in den nassen Wolken – ohne Weitblick. So hoch über dem Dschungel hatten die Handys sogar etwas Netzempfang – Zeit um eine kurze SMS in die Heimat zu versenden. Beide Gipfelcaches haben wir gefunden! IMG_0285

Unterwegs gefiel uns ein dicker und hoher Baum so gut, dass wir spontan beschlossen, dort einen Cache zu legen. Daniel kletterte etwas den Baum hinauf, ich bereitete den Petling mit einer kurzen Reepschnur vor. 

Den Cache haben wir auf knapp 4m Höhe versteckt. Ich werde das Listing erstellen und den Cache zur Veröffentlichung einreichen, sobald wir wieder Internetzugang haben. 

Unser Rückweg ging meist bergab – sehr angenehm nach den Aufstiegen zuvor. Kurz vor dem Erreichen der Lodge haben wir es uns nicht nehmen lassen, das Final des T5-Multis „Feel like a Monkey“ zu heben – hier konnte ich die mitgebrachten Bandschlingen und Karabiner hilfreich zum Erklimmen der Holzkonstruktion einsetzen. Der Eintrag im Logbuch war der letzte für heute.

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Nach einer erholsamen Dusche gab es um 18 Uhr Abendessen-Buffet. Dass es wieder sehr lecker war, muss ich sicherlich nicht noch einmal extra erwähnen!?

Zur Freude einiger gab es wider erwartend doch ein WiFi am Büro der Parkverwaltung. Von 17:00 Uhr bis 08:00 Uhr morgens kann man dort ins Internet. Mitreisende berichteten, dass die Verbindungsgeschwindigkeit sehr langsam war – Whatsapp-Textnachrichten wurden übertragen, Fotos hingegen nicht.

 

 

Beim Abendessen hörten wir von einer anderen Gruppe, dass sie beim Vorbeigehen am großen Baum durch Zufall eine Dose mit neuem Logbuch gefunden haben. Mal sehen, ob unser neuer Cache freigeschaltet wird oder dieser wohl ebenfalls neue Cache. Falls es der andere wird, stehen wir jetzt bereits mit „APE D CH 2016“ als FTF in der anderen Dose 🙂

(Nachtrag: unser Cache wurde leider nicht freigeschaltet, da einige Tage vor uns der andere Cache an genau der gleich Stelle versteckt und eingereicht wurde – dieser ist jetzt online und heißt „K.E.N.: 1st French at APE Mission 4 (revival)“.)

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