Tag 2 einer Brasilienreise

Heute geht es weiter mit dem Reisebericht von Martin alias Coba da Roca.

Lest von unserem Tag 2, der Ankunft im Intervales Park – schon ganz nahe am letzten A.P.E.-Cache dran!

Reise

zum letzten aktiven A.P.E.-Cache

Mission 4: Southern Bowl

in Brasilien

10. – 19. Mai 2016

– Tag 2 –

 

Ein Reisebericht von Martin (alias Cabo da Roca)

mit Bildern von Annette (alias Brummelbären)

Mittwoch, 11.05.2016

Nach 10 ½ Flugstunden landeten wir im Morgengrauen in Sao Paulo. Hier hieß es nun: Uhren umstellen – 5h zurück. Die Passkontrolle war schnell erledigt und neben am Kofferband konnten wir bereits Euro in Brasilianische Real tauschen – das verkürzte die Wartezeit auf das Gepäck. Der Umtauschkurs von ca. 1:3 lässt sich recht gut merken. Alle Koffer sind heil angekommen – also ab zum Bus. Daniel hatte den Busfahrer recht schnell gefunden – in der gleichen Zeit machten sich zwei René und Christian direkt auf, um die drei Tradis am Flughafen zu suchen. Als der Bus kam, wurde das Gepäck verladen – einige Koffer mussten mit nach innen, da die Staufächer nicht genug Platz boten – er wurde also eng im Bus. Zum Glück blieben 4 Plätze frei – jetzt Stauraum für Koffer und Taschen. 75

Der Bus durfte nicht die ganze Zeit vor dem Terminal halten – also drehte er zwei Ehrenrunden um die Parkplätze. Die ausgeschwärmten Cacher kamen mit zwei Erfolgen zurück – also leider schon ein DNF auf der Reise.

Jetzt konnte es weitergehen – auf zum Intervales Park. Der morgendliche Verkehr über die Autobahnen von Sao Paulo kostete uns Zeit. Wohin man blickte, überall Favelas und Dreck, ganz in der Ferne einige Hochhäuser.6587

Nachdem wir die Stadt verlassen hatten, wurde die Umgebung schnell schöner und grüner. Nach gut 2h Fahrzeit machten wir auf einem Rasthof den einen Stopp – Zeit für das erste brasilianische Frühstück. Einige entschieden sich für Burger bei Mc Donalds – wir für einen Kaffee und Teilchen – sehr lecker! Während unserer Pause konnten wir sogar den deaktivierten Cache „Em busca do APE08“ finden – Er gehört zum Powertrail zwischen Sao Paulo und dem Intervales Park. 

 

Frisch gestärkt ging die Fahrt weiter nach „Capáo Bonito“ – zum Betriebshof des Busunternehmens. Daniel zahlte die Busfahrten – wir konnten uns zeitgleich im Supermarkt mit Getränken und Snacks eindecken. In Capào Bonito konnten wir auch unseren ersten Earthcache der Reise finden – der deaktivierte Tradi in Laufnähe blieb leider unauffindbar.

Ab hier wurde die Straße schlechter – nicht mehr Autobahn und Schnellstraße, sondern Schotterpiste mit Schlaglöchern und Buckeln – noch 35km bis zum Park! Die Tradis des Powertrails ließen wir am Wegesrand liegen – nur den Mystery „Valley“ sammelten wir unterwegs noch ein.

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Es war 14:00 Uhr, als wir den Park erreichten. Die 33-stündige Reise fand ein Ende, als wir unsere Schlüssel zu den Zimmern der Loge am See erhielten. Wir bezogen unser Zimmer und machten uns kurz frisch. Die Zimmereinrichtung der Lodges war schlicht, es fehlte an Ablagemöglichkeiten und Kleiderhaken. In unserem Zimmer regnete es leider an zwei Stellen rein. Da wir kurzfristig doch ein Doppelzimmer erhalten haben, konnten wir die Betten frei verschieben – genau so, dass das Moskitonetz darüber am Geländer der Galerie aufgehängt werden konnte.

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Niemand wollte lange ruhen – viel zu groß war die Neugier nach Dschungel und Caches im Park. Zu 9. machten wir uns auf den Weg zu einer „kleinen Runde“ um die Lodge – wir wurden mit viel Regenwald und den ersten Funden im Park belohnt! Das Wetter hielt sich, auch wenn es bedeckt und etwas frisch war. Nach knapp 1h trafen wir auf Daniel, der mit anderen Cachern unterwegs war und die zwei Gruppen schlossen sich spontan zusammen. Es ging zunächst zum Mystery „The APE-Quest“ – Bernhard hatte eine große Ersatzdose im Auftrag des Owners zum Austausch dabei. Anschließend dehnten wir die Wanderung durch den Park noch etwas aus und konnten so weitere Caches finden.

 

Um 18:00 Uhr traf67en wir uns alle wieder zum Abendessen, welches im 10 Minuten entfernten Restaurant, als Buffet geboten wurde. Der Küchenchef öffnete sein großes Buch – alle konnten anschreiben lassen – sehr praktisch für die Tage im Park. Das Buffet war sehr lecker und reichhaltig – Salate, Beilagen, Fleisch und Fisch – für jeden Geschmack war etwas dabei! Dessert, Obst und Kaffee/Tee gab es ebenfalls. Beim Abendessen wurde viel erzählt – man konnte sich weiter kennenlernen. Pläne für den nächsten Tag wurden geschmiedet und wieder konnten TBs discovert werden, bevor es zurück zu Lodge ging. Wir fielen nach einer wohltuenden Dusche sehr müde ins Bett.

Ach ja, im Park gibt es keinen Handyempfang – und somit auch kein Internet!99

 

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