Was bietet Cache-Reisen.de?

Wir bieten Spezial-Reisen für Geocacher an! Es gibt spannende Ziele, tolle Achievements, Caches in exotischen Ländern und vieles mehr zu entdecken. Wir planen besondere Trips z.B. zum letzten APE Cache in Brasilien, zur Blockparty in Seattle oder zu Events in fernen Ländern. Dabei haben wir die Bedürfnisse von Cachern im Blick: Abenteuer, Eindrücke, Länderpunkte, Souvenirs ... Auf Basis eurer Vorschläge kümmern wir uns um Logistik, attraktive Programme, Hotel, exklusive Coins und vieles mehr. Und das Beste für uns: wir haben selber unglaublich viel Spaß daran!

Aktuelle Reiseangebote:


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Heimreise

Letzter Abschnitt im Tagebuch: Tag 9 und 10 standen ganz im Sinne der Heimreise. Unten stehend könnt Ihr Lesen, wie es uns dabei gegangen ist.

Mittwoch, 18.05.2016

Nach 18 Stunden Busfahrt erreichten wir gegen 9:00 Uhr morgens den Flughafen GRU von Sao Paulo, nachdem sich unsere Busfahrer durch den Stau der Millionenstadt gekämpft hatten. Die Autobahnen waren voll, holprig und ziemlich dreckig. Gut war, dass wir noch vor den Toren Sao Paulos eine Pause gemacht hatten. Zeit zum frischmachen und frühstücken – natürlich hoben wir den Tradi „Chucky …“ auf der Autobahnraststätte, da er nur 60m vom Bus entfernt lag.

Die Wartezeit bis zur Kofferaufgabe nutzen einige zum Frischmachen und Umziehen. Rene platzierte sogar noch eine Ersatzdose für den Tradi „Argentina & Brasil“ vor dem Terminal – diesen hatten wir nach unserer Ankunft nicht gefunden. Somit war dies auch unser letzter Fund in Südamerika bei dieser Reise.

Nachdem wir unser Gepäck aufgegeben hatten, gönnten wir uns einen McFlurry – die Auswahl war viel größer als bei uns zu hause. Danach zur Sicherheitskontrolle und ein bischen Shoppen im Duty Free. Neben unserem Abfluggate lockte uns ein Starbucks mit seinem Kaffeeduft magisch an – es sollte der letzte südamerikanisch Kaffee vor dem Abflug werden. Für die Kaffeetassen-Sammlung kaufte ich noch eine Sao Paulo-Tasse als Souvenir.

Draußen regnete es mittlerweile recht stark – das machte den Abschied von Brasilien etwas leichter. Gerne wären wir länger geblieben und hätten noch mehr erkundet!

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Im ausgebuchten Flieger bekam Janina über den Wolken als erste ihr Essen – glutenfrei mit einem leckeren Steak. Bye bye Braslilen, leider haben wir Rio de Janeiro nicht mehr aus dem Flieger sehen können – zu viele Wolken. Der Flug war komplett ausgebucht und es herrschte die ganze Zeit eine Unruhe im Flieger – die Leute liefen dauernd umher. Schlafen war somit nur kurz möglich. Und wir haben auch nicht verstanden, warum es mitten im Flug, als die meisten Passagiere geschlafen haben, einen Getränke-Service geben musste – alle waren wieder hellwach. Danke für die Drinks, aber wir hätten lieber weitergeschlafen …

 

 

Donnerstag, 19.05.2016

Früh morgens setze die Maschine sicher und pünktlich in Madrid auf. Die Zeit zum Umsteigen hat sogar für das letzte unserer Events ausgereicht – Daniel reichte das Logbuch herum und war sogar kurz außerhalb der Sicherheitszone um den spanischen Geocachern die Logmöglichkeit zu bieten. Leider kam niemand um 05:30 Uhr morgens zum Flughafen.

Vom Flug nach Frankfurt habe ich nichts mitbekommen – ich habe die 2 ½ Stunden geschlafen. Am Gepäckband in Frankfurt gab es dann das große Abschiednehmen. Es war so ein tolles Team, wir hatten eine großartige Zeit zusammen! So viele nette Cacher und Gleichgesinnte im brasilianischen Regenwald … alle samt abenteuerlustige Affen, so wie wir!

Mit der Bahn ging es die letzte Etappe nach hause … schon im Zug kamen uns die Gedanken: Wohin geht die nächste Reise?

Danke für dieses schöne Abenteuer … wir waren beim letzten A.P.E. Cache der Welt!

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Mit diesen Worten endet dann auch das Tagebuch von Cabo da Roca alias Martin zu unserer Reise zum letzten A.P.E.-Cache der Welt. Einig ist sich die Gruppe sicher in Ihrer Empfehlung: MACHEN!!!!

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Dritter Länderpunkt der Reise: Paraguay – Tag 8

Am 8. Tag ging es für uns weiter zum 3. Länderpunkt der Reise (wenn man Deutschland nicht mitzählt…). Paraguay war eine (Kurz-)Reise wert und hier merkte man besonders, wie gut es ist, in einer Gruppe zu reisen! Aber lest selbst:

 

 
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Dienstag, 17.05.2016

Unser Reisebus holte uns gegen 9:30 Uhr am Hotel ab, alle Koffer für den Heimweg wurden verstaut. Auf nach Paraguay, dort liegt ein Tradi und wir veranstalten noch das Event „Meet & Greet in Paraguay“. Uns wurde geraten, so wenig Wertgegenstände und Bargeld wie möglich mitzunehmen – Paraguay ist nicht als das sicherste Land bekannt. Ein mulmiges Gefühl machte sich breit …

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Kurz vor der Grenzbrücke stiegen wir vom Reisebus um in den lokalen Stadtbus – wir fuhren über die Grenze, ohne Visa und Passkontrolle. Da standen wir auf einmal in Cuidad del Este, mitten im Getummel zwischen Ramschständen und kleinen Elektronikgeschäften, das ist Paraguay, also ein kleiner Teil davon.

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Als Gruppe fühlten wir uns besser und gingen gemeinsam die letzten 300m durch die Gassen bis zum Cache. Vor Ort konnte sich der Petling nicht lange verstecken und wir hatten somit den ersehnten dritten Länderpunkt in Südamerika. Für mich war es Cachefund Nummer 3333 – ich taufte ihn zu diesen Ehren auf „Der schönste Petli20160517_100859ng Paraguays“. Die einheimischen Muggel interessierten sich irgendwie gar nicht für unser Treiben. Noch fix ein Logfoto, dann ging es geschlossen zum Ort des Events – leider kamen dieses Mal keine anderen Cacher. Wir signierten und stempelten Bernhardts Logbuch – für einige gab es spontan ein kühles Budweiser aus der 1-Liter Flasche, prost!

 

Den Rückweg gingen wir zu Fuß über die Brücke. Auf einem der Pfeiler war sogar Platz für ein schönes Gruppenfoto mit Weitsicht im Hintergrund auf Brasilien links und Paraguay rechts des Rio Parana. Auch bei der Rückkehr nach Brasilien wurden wir wieder nicht kontrolliert.20160517_104733

Spontan hatte Daniel am Tag zuvor vorgeschlagen, den großen Itaipu Staudamm nach unserem Paraguay-Ausflug zu besichtigen. Wir buchten die Panoramatour. Nach einem kurzen portugiesischen Informationsfilm im Auditorium fuhren wir circa 1,5h mit dem Panoramabus. Sehr beeindruckend, der zweitgrößte Staudamm der Welt mit den weltweit größten Generatoren. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von Brasilien und Paraguay – dort wird der Strom für die gesamte Region und teilweise auch Rio de Janeiro und Sao Paulo, erzeugt. (80% des Energiebedarfs von Paraguay, 15% von Brasilien). Wir konnten den 8km langen Damm gut von den drei Fotopunkten sehen. Auch das spektakuläre und wohl sehr seltene Ablassen von Wasser aufgrund von Wasserüberschuss im Reservoir konnten wir bestaunen. Beeindruckend, was hier geschaffen wurde!

IMG_1255Nach der Panoramatour fuhren wir mit unserem Bus los ins über 800km Luftlinie entfernte Sao Paulo – das sind über 1000km Fahrstrecke … gute Nacht!

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Argentinien! – Tag 7

Heute sollten es schon wieder die Wasserfälle sein. Nur dieses Mal von argentinischer Seite aus. Ist das anders? JAAAAA! Es war unbeschreiblich und ein absolutes Highlight dieser Reise. Lest selbst:

 

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Um 8:00 Uhr fuhren wir mit den zwei Kleinbussen vom Hotel in Richtung Argentinische Grenze. Bei einem kurzen Stopp am Supermarkt konnten wir uns nochmal mit Getränken und Snacks für den Tag versorgen. Am Grenzübergang übernahmen die beiden Fahrer alle Formalitäten mit unseren Reisepässen und wir konnten nach einiger Wartezeit nach Agentinnen einreisen. 

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Nach knapp 15km waren wir am „Parque Nacional Iguazu“. Schon am Anfang des Pfades begrüßten uns die Nasenbären – wir haben viele von ihnen immer mal wieder im Park gesehen, meist bei den Snack-Shops und Picknickplätzen. Sehr frech die Dinger, auch hier in Argentinien.

 

Der erste Tradi wurde fix gefunden – juchu: der Argentinien-Punkt. Dann fuhren wir mit der Schmalspur-Parkbahn bis zum ersten Bahnhof. Von hier aus konnten wir zwei Rundwanderwege begehen, den blauen „Lower Trail“ und den roten „Upper Trail“. In einer kleinen Gruppe entschieden wir und zuerst für den unteren Weg, da auf diesem ein deaktivierter Tradi liegen sollte – eine Ersatzdose hatten wir schon parat. Aber wir waren nicht die einzigen mit dieser Idee – eine andere Gruppe von uns war schneller und hatte bereit eine neue Dose platziert.

Die Wege im Park bestanden meist aus Gitterrosten mit Geländern und führten quer durch den Dschungel, vorbei ein kleinen Wasserfällen und Aussichtspunkten mit beeindruckenden Ausblicken. Wir haben viele Fotos geschossen, wie auch an den Tagen zuvor. Am tiefsten Punkt des Weges konnten wir mit einem Boot über recht ruhiges Wasser des Rio Iguacu zur Insel „Isla San Martin“ übersetzen.

Als wir i20160516_124944m Boot saßen, setzte sich plötzlich ein Geocacher-Pärchen zu uns – gut zu erkennen an den TBs auf ihren T-Shirts. Wir kamen schnell mit den beiden ins Gespräch – sie waren auch Deutsche. Angekommen auf der Insel schlossen sich die beiden uns für eine Weile an und wir tauschten uns aus. Sie waren auch im Intervales Park am A.P.E. Cache, einige Tage vor uns. Der Pfad führte uns zu mehreren Aussichtspunkten und direkt neben den tosenden Wasserfall „Salto San Martin“. Die Wassermassen rauschten nur wenige Meter entfernt an uns vorbei – laut und mit hoher Gischt. Sehr beeindruckend, die Wasserfälle von unten und aus der Nähe zu sehen, und sie zu spüren.

Der Rote Weg führte uns dann oberhalb der Fälle entlang der Wasserkante. Wieder ein neuer Blickwinkel auf das tosende Wasser m10it vielen Aussichtspunkten – natürlich haben wir den dort versteckten Tradi auch geloggt. Auf einmal hörte ich die anderen hinter mir „Affe, Affe!“ rufen. Und da kam das Äffchen, sehr fix auf dem Geländerhandlauf in unsere Richtung. Mit dem Handy konnte ich zum Glück noch drei Fotos schießen, dann war er auch schon an uns vorbei. Wow, so nahe war er! 

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Am Ende des Roten Weges gönnten wir uns einen Kaffee an der Bahnstation und verkürzten somit die Wartezeit. Auch hier wuselten wieder viele Nasenbären um uns herum. Chris konnte sein Subway-Baguette nicht wirklich in Ruhe essen.

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Wir nahmen die nächste Bahn um weiter zur zweiten Station zu fahren. Dort sollte um 16:00 Uhr unser Event „Meet & Greet in Argentina“ stattfinden. Die meisten unserer Gruppe waren schon dort und machten Pause beim Snack-Shop, unter stetiger Beobachtung der Nasenbären natürlich.

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Wir nutzen die verbleibende Zeit noch um den knapp 1,5km langen Weg über die Stege zum „Devils Throat“ zu gehen. Die Stege führten und über das flache Wasser des Rio Iguacu oberhalb der Fälle bis zu Kante.

Ein imposanter Blick, so nahe an den tobenden Wassermassen, die unter uns hinabstürzten. Einmalig und atemberaubend! Hinter der Gischt konnten wir die Brasilianische Seite der Fälle sehen – dort standen wir gestern. Die Kraft des Wassers ist hiermit allen Sinnen spürbar!

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Nach vielen Fotos und Videos kehrten wir zurück zum bereits laufenden Event. Die beiden deutschen Cacher vom Vormittag hatten sich auch dazugesellt. Nach dem signieren des Logbuchs und Plausch fuhren wir alle gemeinsam mit der Parkbahn zurück zum Haupteingang. Hier konnten wir noch etwas in den Souvenirshops bummeln, bevor uns die Busse zurück zu Hotel brachten.

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Für das Abendessen trafen wir uns später in der Hotellobby und fuhren mit dem Taxi in die Stadt. Das vom Hotelpersonal empfohlene Lokal hat uns gefallen – wir haben wieder sehr lecker gegessen und den Abend genossen. Dieses Mal gab es ein gutes Steak für mich. Janina probierte eine süße Pizza, belegt mit Schokolade und Früchten – ein Des20160516_220903sert für alle. Standesgemäß bestellten wir uns natürlich Cocktails – Caipirinha und Pina Colada. Ohne wären wir nicht heim geflogen! Der freundliche Taxifahrer holte und wie besprochen auch wieder ab, aber unser Ziel sollte noch nicht das Hotel sein. In nur 1,5km Entfernung lag doch noch der Tradi „Zoo Iguacu“ – also ging es erstmal dorthin. Wir wurden vor Ort schnell fündig, unser Taxifahrer hat sich gewundert und wird es wohl bis heute nicht verstanden haben, was wir da nachts am Baum gesucht haben. Mit einem Fund mehr ging es zurück zum Hotel. Der schöne Tag ging viel zu schnell vorbei und wurde mit einem schönen Abend gebührend beendet.